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Stadtpark mit Stadtparksee

- Historische Parkanlage -

Hamburg ist die grünste Stadt Deutschlands, denn fast die Hälfte ihres Gebietes besteht aus Grün- und Wasserflächen. Der im Stadtteil Winterhude gelegene 149ha große Stadtpark mit seinem Stadtparksee trägt dazu wesentlich bei.

Der Park hebt sich besonders hervor durch den Rosengarten, einen Ruhegarten in der Nähe des Restaurants Landhaus Walter von 1915 sowie der architektonische Gärten mit dem Pinguinbrunnen von August Gaul.
Zusätzlich werden seine Anlagen 

  • Planetarium (ehemaliger Wasserturm)
  • Open-Air-Freilichtbühne,
  • Liebesinsel,
  • naturbelassenes Freibad mit Kinderplanschbecken,
  • 9 Sport- und 5 Spielplätze (u.a. Turnvater Jahnkampfbahn),
  • Bier- und Steingarten Modellbootteich

intensiv genutzt, gleich ob zum Wandern, für sportlichen Aktivitäten, Familienausflüge oder für Grillabende.

 
Begonnen hatte es damit, dass der Goldschmied Adolph Sierich (1826 - 1889) seinerzeit in Winterhude größere Ländereien zusammengekauft, aufgeforstet und mit Wild besetzt hatte. Für das neu geschaffene Jagdrevier stellte Sierich einen Förster ein, für den das Sierich'sche Forsthaus gebaut wurde, das heute dem Stadtparkvereins als Informations- und Kommunikationszentrums dient.

Auf Anregung der Museumsdirektoren Alfred Lichtwark und Justus Brinckmann erwarb die Stadt 1902 das Privatgelände und angrenzende Ländereien, um es nach dem Ideen des damaligen Baudirektors Fritz Schumacher und des Gartenbaudirektors Otto Linne 1914 als einen großen Volkspark der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Der Stadtpark - nach dem Volkspark in Altona zweitgrößte Parkanlage in Hamburg - ist auch wasserseitig erreichbar. Über den Goldbekkanal fahren Kanus und Tretboote zum Stadtparksee. Auch die Alsterdampfer kehren dort ein, um nach einer Kehre den See wieder zu verlasssen. Einen Anleger gibt es bisher dort nicht.

Da schon damals das Thema Kunst im öffentlichen Raum von großem Interesse war, wurden im Laufe der Zeit 22 Skulpturen zumeist von bekannten Künstlern jener Zeit im Stadtpark aufgestellt.
Einige von ihnen sind u.a. leider aus politischen Gründen entfernt worden. Dazu gehört auch eine Heinrich-Heine-Skulptur von Hugo Lederer, die 1926 im Stadtpark aufgestellt und 1933 von den Nazis zerstört wurde. Das jetzige Heine-Denkmal am Hamburger Rathausmarkt weist auf diesen Umstand hin.

 

 

Adresse: Parkanlage in Hamburg-Winterhude
Öffnungszeiten: - rund um die Uhr -
Verkehrsanbindung: U3 Station Borgweg und Busse 6, 20 u. 118

Homepage:  www.hamburg-stadtpark.de
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