Sie sind hier: Kulturkarte.de >  Stadtplan >  Infos > Heine Haus in Hamburg  >  Informationen, Adresse, Anfahrt, Homepage und Foto
Foto zum Thema <%= Heine Haus%>   
Foto zum Thema <%= Heine Haus%>   
Foto zum Thema <%= Heine Haus%>   
Foto zum Thema <%= Heine Haus%>   
Foto zum Thema <%= Heine Haus%>   

Salomon Heine Haus im Heine Park

- Außenstelle des Altonaer Museums -

In Verlängerung der Klopstockstraße liegt der Heine-Park mit herrlich altem Baumbestand und Hamburg typischen Sträuchern von überwiegend Rhododendron und Azalee.

Der Park gehörte zum ehemaligen Landsitz des Bankiers und Wohltäters Salomon Heine (1767-1844), der Hamburg nach dem großen Brand von 1842 mit seinem Vermögen wesentlich unterstützt hatte.

Von dem ehemaligen Landsitz ist 1880 das Sommerhaus abgerissenen und nur das 1832 erbaute Gärtnerhaus direkt an der Elbchaussee 31 erhalten geblieben. Es ist - benannt nach dem ehemaligen Grundeigentümer - heute als (Salomon) Heine-Haus bekannt. Seit 1962 steht es unter Denkmalschutz und seit dem 01.01.01 dient es dem Altonaer Museum für kulturelle Zwecke, u.a. für Sonderausstellungen. Dauerhaft wird im Inneren mit Bildern, Fotografien und Schriftstücken auch an Heines berühmten Neffen, den Dichter Heinrich Heine erinnert.

 

Zu Ehren von Heinrich Heine (1797-1856) erinnert eine Skulptur auf dem Rathausmarkt an sein Wirken von 1815 und 1831 in Hamburg.

 

Doch auch

  • im Hamburger Stadtpark stand eine Heinrich-Heine-Skulptur von Hugo Lederer, die 1926 im Stadtpark aufgestellt und 1933 von den Nazis zerstört wurde. Das jetzige Heine-Denkmal am Hamburger Rathausmarkt weist auf diesen Umstand hin.

 

  • in Ritzebüttel / Cuxhaven war Heine zu Besuch (Harzreise).

 

  • die Süderelbe soll er überquert haben (Wintermärchen)

 

 

  • in der Bronx - einem Stadtteil von New York - steht eine Skulptur in Erinnerung an den bedeutenden Schriftsteller und Dichter. Sie wurde von Ernst Herter (1846–1917)  in Deutschland angefertigt und dort aufgestellt, weil die Stadt Düsseldorf damals sich nicht zu Heine bekannte.

Diese Skulptur in New York erinnert an den berühmten "letzten Deutschen Dichter der Romantik" und speziell an die Loreley, einer sagenumwogenen Jungfrau, die mit ihrer Schönheit und mit Gesang am Rhein - einem weiteren großen Fluss inmitten von Europa - die Schiffer (also Männer) betört und oftmals ins Verderben geführt haben soll:

 

Heinrich Heine: Loreley

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.

Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldnes Haar.

Sie kämmt es mit goldnem Kamme,
Und singt ein Lied dabey;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodey.

Den Schiffer im kleinen Schiffe,
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh'.

Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Loreley getan.

 

Adresse: Elbchaussee 31 in 22765 Hamburg-Ottensen
Öffnungszeiten: Nur für Ausstellungen und Veranstaltungen geöffnet
Verkehrsanbindung: Bus 36 Station Susettestraße

Homepage:  www.heine-haus-hamburg.de/
Letzte Nachrichten zum Thema "Heine Haus"