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Foto zum Thema <%= Philharmonie in HafenCity%>   
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Elbphilharmonie (fast fertig)

- ehemaliger Kaispeicher A -

Die Einmaligkeit der Idee sowie des Standortes erm├Âglichen f├╝r Hamburg mit dem Bau der Elbphilharmonie ein ÔÇ×imposantes neues Wahrzeichen von europaweiter Strahlkraft, gleich dem Bau in BilbaoÔÇť oder einfacher ausgedr├╝ckt ÔÇ×Aufstieg in die Erste Liga der internationalen MusikweltÔÇť. So lauten nur einige der Begeisterungsausrufe selbst von Topleuten der internationalen Musikwelt.

Wirklichkeit wird diese phantastische Idee des Schweizer Architektenb├╝ros Herzog & de Meuron durch die Umgestaltung des ehemaligen Kaispeichers A mit seinen urspr├╝nglich vier Halbportalkr├Ąnen am Kopf der Stra├če Am Kaiserkai (Foto 1). Dieser Speicher war im Gegensatz zur Speicherstadt erst 1966 durch den Architekten Werner Kallmorgen erbaut worden, steht aber ebenfalls unter Denkmalschutz. Durch ein im Kesselhaus ausgestelltes kleines, handgro├čes und plausibel einfaches Modell (Foto 3) erfuhr die Idee ein ├╝berw├Ąltigendes Echo, das deutlich gemacht hatte, dass durch die ├ťberbauung des Kaispeichers die alte und neue Bausubstanz zu einem spannenden Neuen zusammengef├╝hrt werden kann.
Wichtigstes und eigentliches Ziel der Planungen f├╝r diesen Neubau besteht darin, drei neue Konzerthallen auf dem Kaispeicher A als Auff├╝hrungsort f├╝r Klassische Musik, Jazz-, Welt- und Pop-Musik auf h├Âchstem Niveau zu schaffen. Die zus├Ątzliche, mit den kulturellen Bereichen eng verbundene Mantelbebauung mit Hotel und Wohnateliers, l├Ąsst belebenden ÔÇ×Raum f├╝r AlleÔÇť und f├╝r weitere kulturelle Einrichtungen zu, wie z.B. f├╝r das ÔÇ×Klingende MuseumÔÇť.

Die Entscheidung der Hamburgischen B├╝rgerschaft vom 26.10.05 machte den Weg frei f├╝r den ersten Schritt einer umfassenden Planung, denn gewaltige Probleme standen und stehen zur L├Âsung an. So sind die Statik, der seitliche Winddruck auf das gewaltige Geb├Ąude bei Sturm sowie die Last der speziell angefertigten Fenstereinheiten auf das Gesamtgeb├Ąude nur Teilaspekte der noch anstehenden Fragen, insbesondere der Finanzierung. Doch ein erfolgreiches Finanzierungskonzept brachte durch den wiederum einstimmigen Beschluss der B├╝rgerschaft vom 28.02.07 das endg├╝ltige gr├╝ne Licht f├╝r die ReGe als Projektkoodinator zur Realisierung des Baus der Elbphilharmonie. Wesentlich dazu beigetragen haben drei Hamburger Gro├čspender sowie weit ├╝ber 5.000 Spenden mit mittlerweile ca. 64 Mio.ÔéČ . Der Bau des neuen Hamburger Wahrzeichens wird damit von der breitest m├Âglichen politischen Zustimmung getragen.

Aktuell hat sich ein privater Spender gefunden, der die ├╝ber 1 Mio.ÔéČ teure Orgel - mit m├Âglichst 65 Registern und zweitem Spieltisch bei mechanischer Traktur, passend f├╝r St├╝cke des 19. Jahrhunderts ebenso wie f├╝r zeitgen├Âssische -, in der Konzerthalle finanzieren wird. Gl├╝ckwunsch an die Verantwortlichen, insbesondere an den ehemaligen k├╝nstlerischen und kaufm├Ąnnischen Leiter der Wiener Konzerthausgesellschaft Christoph Lieben-Seutter, der seit August 2007 die Verantwortung als Generalintendant f├╝r die Elbphilharmonie und Laeiszhalle ├╝bernommen hat.
 
Doch in diesem Zusammenhang sind weitere Aktivit├Ąten geplant bzw. in Arbeit:

Konkretisiert haben sich Planungen f├╝r die Mantelbebauung. Bis 2011 entstehen neben den Auff├╝hrungsorten ca. 45 Wohnungen im Westteil der Elbphilharmonie und ein 5-Sterne-Hotel im Osten. Neu die Vertragskonstruktion mit dem Investorenkonsortium IQ┬▓, zu dem sich die Hochtief AG und die Commerz-Leasing zusammengeschlossen haben. Sie beinhaltet den Bau der Elbphilharmonie sowie die Unterhaltung und den Betrieb des kommerziellen Mantels ├╝ber 20 Jahre (neben einem Hotel auch gastronomische Einrichtungen sowie ein Parksegment).
 
Berechnungen f├╝r eine optimale akustische Ausgestaltung der Konzerthalle sind im vollen Gange. Anhand eines Modellbaus im Ma├čstab 1:10 in einem der 50er-Schuppen der Stiftung Hamburg Maritim fanden seinerzeit komplizierte Akustikmessungen statt. Zuschnitt und Gestaltung des Raumes sind wesentliche Faktoren. Doch auch die ÔÇ×Masse MenschÔÇť, sprich die BesucherInnen sind Schallschlucker bzw. -reflektierer. Deshalb sind bis zu 2100 Besucherp├╝ppchen angefertigt, eingekleidet und in dem 5x5x3,5m gro├čen Modellraum eingesetzt worden, um der Realit├Ąt sehr nahe zu kommen.

Begleitende st├Ądtische Ma├čnahmen f├╝r die Anbindung der Elbphilharmonie mit ├Âffentlichem Verkehrsmittel - hier der U4 mit den Stationen ├ťberseequartier und HafenCity-Universit├Ąt. Dazu soll auch die U-Bahnstation Baumwall umgebaut und der Weg zur Kaispeicher A, vorbei am Teppich auf der Magdalenenbr├╝cke mit Blick auf die historische Speicherstadt, windgesch├╝tzt hergerichtet werden.

Es bleibt festzustellen, dass allein schon das Modell viele Hamburger B├╝rger wie Besucher ebenso wie kulturell und politisch Verantwortliche in ihren Bann gezogen hat bzw. zieht, welch eine Wirkung wird erst das fertige Projekt haben! Weitere Informationen - auch ├╝ber die gelungene Werbestrategie mit den gelben Bauhelmen und den Pins (je 10 ÔéČ) f├╝r jedermann - k├Ânnen ausf├╝hrlich unter www.stiftung-elbphilharmonie.de nachgelesen werden.
 

Nachstehend einige (voraussichtliche) Daten:
 
26.10.2005 Die B├╝rgerschaft (Hamburger Parlament) stimmt der Aufnahme der Planungen durch die Realisierungsgesellschaft (ReGe) zu
 
28.02.2007 Einstimmige Zustimmung der B├╝rgerschaft zum Bau der Elbphilharmonie
 
02.04.2007 Grundsteinlegung

Juli 2007 Erteilung der Baugenehmigung und Beginn mit den vorbereitenden Ma├čnahmen incl. Abbruch des Gesamten "Innenlebens" des ehemaliegen Kaispeichers A. Die gesamte Au├čenfassade bleibt aus Gr├╝nden des Denkmalschutzes erhalten.
 
Anfang 2008 Richtfest
 
Februar 2010 Beginn mit dem Einbau der weltweit einmalige Glasscheiben f├╝r die Elbphilharmonie

Zwischentermine bis zur Gesamtfertigstellung und Abnahme am 31.10.2016 entsprechend einer Pressemeldung der Arbeitsgemeinschaft Planung Elbphilharmonie mit Stand von 7/13:

  • Fertigstellung Rohbau: Ende November 2013
  • Fertigstellung Elementfassade Neubau: Ende Mai 2014
  • Fertigstellung Fassade Kaispeicher: August 2015
  • Fertigstellung Dichtungsebene (regendicht): Mitte August 2014
  • Fertigstellung Dach: Dezember 2014
  • Fertigstellung Wei├če Haut im Gro├čen Saal: Ende Januar 2016
  • Fertigstellung Technikbereich ├╝ber dem Gro├čen Saal: Ende Januar 2016
  • Fertigstellung Plaza: Ende November 2015
  • Er├Âffnung: 11. Januar 2017

 
Wie aus nebenstehendem Foto 5 ersichtlich ist, kommen trotz Bauphase Besucher aus nah und fern angeflogen. Denn schon jetzt ist das einmalige Geb├Ąude ein Hingucker - auch wenn die M├Âve Emma dies im Moment nicht zu w├╝rdigen weis.
Durch einen Blick vom gegen├╝berliegenden Ufer beim Theater an der Elbe wird die fast fertige Elbphilharmonie originell eingerahmt (Stand: 01/15). Nun bleibt abzuwarten, ob auch die bei den 50er-Schuppen zwischengelagerten und restaurierten Halbportalkr├Ąne zur├╝ck an ihren alten Standort finden.

F├╝r diejenigen, die an aktuellen Konzertinformationen interessiert sind, verweist das Kulturkarte.de-Team auf das Elbphilharmonie Kulturcaf├ę in der M├Ânckebergstra├če (Foto 7).

PS: Diese Seite steht beim Kulturkarten-Team aufgrund ihres interessanten Themas im besonderen Blickpunkt und wird - je nach Bekanntgabe neue Fakten - aktualisiert. Ein wiederholter Besuch Ihrerseits lohnt sich also.

 

Adresse: Platz der Deutschen Einheit (vormals Am Kaiserkai, urspr├╝nglich Am Dalmannkai) in 20457 Hamburg
Verkehrsanbindung: U3 Station Baumwall und U1 Station Messberg sowie F├Ąhre 72 Anleger Elbphilharmonie

Homepage:  www.elbphilharmonie.de
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