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Denkmalschutzamt

- mit Bildarchiv -

Hauptaufgaben des Denkmalschutzamtes sind der Denkmalschutz und die Denkmalpflege sowie die Bodendenkmalpflege - letzteres durchgeführt durch das Museum für Archäologie und die Geschichte Harburgs, genannt Helms-Museum nicht weit vom Harburger Rathaus.

Erstmals seit 1993 und dann jährlich wiederkehrend tritt das Denkmalschutzamt am Tag des offenen Denkmals besonders in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Ebenso bei seiner Beteiligung an Großprojekten wie der HafenCity, dem Abbruch denkmalgeschützter Objekte zugunsten der Europapassage oder der Neugestaltung des Jungfernstiegs. Aber auch Parkanlagen wie der Ohlsdorfer Friedhof oder der Stadtpark, ja selbst kleine Anlagen wie der Garten der Alma de l'Aigle in Eppendorf fallen in seine Zuständigkeit.

Weniger spektakulär sind Projekte wie die Erhebung der Inschriften auf den Grabsteinen vom Friedhof sowie die Restaurierung des Friedhofs an der Königstraße. Das Amt leistet hier erhebliche Koordinierungsarbeit für die Zusammenarbeit an dem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Stiftung DENKMALPFLEGE, der HERMANN REEMTSMA Stiftung und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

Eine Vielzahl von Einblicken in die Arbeit des Denkmalschutzamtes finden sich auf der Kulturkarte. Alphabetisch sortiert, bietet eine Liste einen Überblick über spannende Objekte. So sind dort u.a. das Schillerdenkmal am Dammtor sowie ein historisches Ensemble an der Kastanienallee aufgenommen und erläutert worden. 

Das Denkmalschutzamt

  • gibt wissenschaftliche Publikationen über interessante Projekte  heraus, z.B. über die Bleicherhäuser in Winterhude oder über den Stuhlmannbrunnen in Ottensen,

 

  • sorgt für die Beschilderung ausgewählter Denkmale (weiße Schrift auf blauem Grund)

 

  • führte und aktualisiere eine Liste mit etwa 1400 aufgrund des konstitutiven Denkmalrechts durch einfachen Verwaltungsakt unter Schutz gestellten Objekten. Tatsächlich sind es nur noch 1200, da ein Teil bereits im Krieg zerstört oder durch Städteneubau (wie die o.a. Europapassage) abgerissen wurde.

 

Etwa 8000 bis 9000 weitere Bau- und Kunstdenkmale konnten bis zum Erlass des neuen Hamburger Denkmalschutzgesetzes vom 01.05.13 durch das so genannte "ipsa-lege"-Prinzip (lat.: ipsa lege, das Gesetz [für sich] selbst) beschleunigt und vereinfacht unter Schutz gestellt werden, wie bereits in den meisten anderen Bundesländern üblich. Damit war in Hamburg als eines der letzten Bundesländer noch lange gearbeitet worden.

Durch das neue Gesetz ist kein besonderer Verwaltungsakt mehr notwendig, um entsprechende Objekte unter Schutz zu stellen. Vielmehr genießen Denkmäler nun durch das Gesetz selbst den gebotenen Schutz. Seit Inkrafttreten des neuen Gesetzes stehen zusätzlich alle sogenannten „erkannten Denkmäler“ unter Schutz, die zuvor nicht in die Denkmalliste eingetragen waren. Damit hat sich die Zahl der denkmalgeschützten Objekte in Hamburg auf rund 4.800 erhöht.
 

Seit Mitte 2004 ist die Landesbildstelle bzw. nachfolgend Landesmedienzentrum Hamburg mit seinen über eine Millionen Negativen und weiteren 700.000 unterschiedlichen Bildmotiven aus dem Hamburger Stadtgeschehen in das Denkmalschutzamt eingegliedert worden (siehe dazu auch das Stichwort CineGraph e.V.). Seine Bezeichnung wechselte in Bildarchiv des Denkmalschutzamtes Hamburg.

Das LANDESFILMARCHIV befindet sich seit 2004 beim Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (IfL).
 


Das Denkmalschutzamt ist am 01.06.2011 von Imstedt  18 - 20 (Dehnhaide)  umgezogen in die City, Große Bleichen 30 in 20354 Hamburg (Eingang Hanseviertel Poststraße / Gr. Bleichen).

Adresse: Große Bleichen 30 in 20354 Hamburg-Neustadt (Eingang im Hanseviertel)
Telefon: Hotline 428 24 718
Verkehrsanbindung: U-Bahn Stationen Gänsemarkt und Jungfernstieg

Homepage:  www.denkmalschutzamt.hamburg.de
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