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Hafenmuseum Hamburg

- Maritimes -

Das Hafenmuseum Hamburg ist einer der Außenstandorte des Museums der Arbeit und gehört damit zur Stiftung Historische Museen Hamburg. Erste hafenspezifische Objekte wurden bereits seit 1986 gesammelt, doch dieser passende Standort konnte erst seit 1999 genutzt werden.

Damals übergab die bis dahin zuständige Liegenschaftsverwaltung der Finanzbehörde die noch im Freihafengebiet liegende historischen 50er Strecke - bestehend aus den Schuppen 50 bis 53 und dem Beamtenwohnhaus - an die  Stiftung Hamburg Maritim, die damit Eigentümerin (nur) der Gebäude wurde. Es handelte sich um vier Stückgutschuppen mit einer Länge von etwa 270m und einer Breite von 48m, die 1908 bzw. 1912 gebaut wurden und bis Anfang der 80er Jahre durch die HHLA genutzt worden waren. Während der stark verfallene Schuppen 53 für den Neubau des Hauptzollamts 2002 die Fläche räumen mußte und abgebrochen wurde, konnten die 3 anderen sowie das Beamtenwohnhaus erhalten und unter Denkmalschutz gestellt werden.

In diesem Zusammenhang interessant ist der Hinweis, dass sich das Ensemble ursprünglich als Kaizunge zwischen dem Hansahafen und dem Indiahafen befand, der 1893 als letztes Hafenbecken noch für die Segelschifffahrt gebaut worden war. Er wurde zwischenzeitlich zugeschüttet und der Flächengewinn für die Ansiedlung zusätzlicher Logistikfirmen genutzt. Diese Seite der Anlage befindet sich somit nicht mehr an der Wasserkante. Gleichwohl sind im nördlichen Bereich noch Reste der ursprünglichen Kaikante zu erkennen.   Die Aufgabe der Stiftung besteht nun im Erhalt der einzig noch zusammenhängenden Lagereinheit aus den frühen Jahren den 20sten Jahrhunderts im Hamburger Hafen. Das bedeutet u. a., erhebliche Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen durchführen zu müssen, die aber nur in Absprache mit dem Denkmalschutzamt erfolgen dürfen. Die dadurch entstehenden Kosten versucht die Stiftung u.a. auch durch die Vermietung der Lagerhallen zu erreichen.

Während die Halle 52 oftmals im Blick der Öffentlichkeit steht aufgrund großartig inszenierter Events - gleich, ob Festgala beim ersten Deutschen Radiopreis (2010), Präsentation des neuen 911 Carrera (2004)  oder Wahlkampf für den Hamburger Bürgermeister in Anwesenheit der Kanzlerin (2008) - tut sich die Anmietung des Hafenmuseums deutlich schwerer. Deren Eingang befindet sich im Kopfbau des Stückgutschuppens 50A; von dort aus beginnt das Schaudepot in der riesigen ehemaligen Lagerhalle für Frachtgut. Außerhalb befinden sich - quasi vor der Haustür - gewaltige Lastenfahrzeuge, die allerdings aufgrund ihres Alters nicht mehr in das heutige moderne Logistiksystem passen. Einer davon ist Dank der HHLA der weltweit älteste noch funktionsfähige "Portalhubwagen"; er gilt als Pionier unter den Van Carriern.   Sofern der Eintritt bezahlt wurde besteht die Möglichkeit, außerhalb der Museumsräume per Treppe über die Hochwasserschutzwand zu klettern. Dort stehen weitere Schaustücke Am Bremerkai bereit bzw. liegen im Wasser vor Anker:

  • eine Vielzahl von  historischen Kränen, u.a. elektrische Halbportalkräne der Firmen Krupp + Kampnagel.
  • alte, restaurierte Einheiten der Hafeneisenbahn
  • weitere Lokomotiven, die einer "Verschönerung" harren.
  • der historische Frachter MS Bleichen von 1958
  • der Schwimmkran "Saatsee" von 1917
  • der Schutendampfsauger "Sauger IV" von 1909
  • die Kastenschute "H 11347" von 1913 mit einer weiteren Ausstellung im Laderaum.
Adresse: Australiastraße - Hansahafen in 20457 Hamburg-Kl.Grasbrook
Telefon: 040 730 911 84
Verkehrsanbindung: S-Bahn - Station Veddel – BallinStadt weiter mit Bus Linie 256 zur Australiastraße / Hafenmuseum. Barkasse / Maritime Circle Line ab Landungsbrücken Brücke 10 HADAG-Fähre 73 bis Argentinienbrücke mit Anschluss Bus Linie 256.

Homepage:  www.hafenmuseum-hamburg.de
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