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ScienceCenter in der HafenCity

- Stadtteilentwicklung -

Dieser Kulturbaustein „ScienceCenter (1.+ 2.Foto) befand sich lange in der Planungsphase und wurde letztlich aufgegeben. Neu angedacht war ein Gebäude aus ringförmig gestapelten Teilen ähnlich den von Containern, in die ein neues maritimes Erlebniszentrum, das "Maritime Science Center" integriert werden sollte.

Es sollte bestehen aus Aquarium, "3 D" IMAX-Kino und einem ScienceCenter; Mittelpunkt wäre eine begehbare Weltkugel von gewaltigen Ausmaßen gewesen. Waren in klassischen Science Center bisher Experimentierstationen wesentlicher Bestandteil der Erkundungen, sollten hier in speziell entwickelten Laboratorien um eine zentrale Halle - so genannten Labs - neue Formen der Darstellung wie auch der Erfassung von Themen über das "Leben im Meer" bzw. "Der 6. Kontinent" den Besuchern näher gebracht werden. In diesen Labs wären Live-Themen wie spektakuläre Demonstrationen von Wetter- wie auch Meeresphänomenen, wie Hurrikans oder Tornados, und ganz aktuell Tsunamis nach dem Prinzip von "Hands on" - erfassen und begreifen - Interessierten aller Altersstufen zugänglich geworden.  

Originell und deshalb erwähnenswert ist die Tatsache, dass das beabsichtigte Science Center später entsprechend den tatsächlichen geographischen Gegebenheiten an einer Straße mit dem Namen "10. Längengrad" gelegen wäre.

 

Im Hamburger Abendblatt vom 17.09.18 schreibt dann Matthias Iken über das Jahrhundertprojekt:

Politiker und Wissenschaftler schließen Bündnis für spektakuläres Haus der Wissenschaft im Hafen (© Hamburger Abendblatt 2018 – Alle Rechte vorbehalten.).

1. Auszug:

"Gleich mehrere Institutionen und Privatpersonen haben sich auf das Ziel eines gemeinsamen Schaufensters der Wissenschaft verständigt. Einer der ersten Initiatoren ist der Meteorologe Frank Böttcher. Schon seit Jahren arbeitet er an der Entwicklung einer wissenschaftlichen Erlebnis- und Entdeckerwelt. Nach vielen Vorbereitungstreffen und Gesprächen, etwa mit dem Hanseatischen Ingenieurs Club, der seit Jahren für ein Science Center wirbt, ist daraus ein breites Bündnis geworden. Inzwischen haben sich mehre Hochschulen wie die HafenCity Universität, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften oder die TU Hamburg hinter das Konzept gestellt; auch Forschungseinrichtungen wie das Desy, Verbände und Unternehmen unterstützen es und fordern die Umsetzung. Das Konzept sieht ein großes Haus am Baakenhöft gegenüber der HafenCity Universität vor. Ausdrücklich laden die Projektpartner die Universität Hamburg ein, in das neue Gebäude das Naturkundemuseum einzubringen."

 

2. Auszug aus dem Abendblatt-Artikel:

"Warum nicht größer planen?

Warum, so heißt es nun in Politik und Wissenschaft, plant man aber nicht größer und versucht bei der Finanzierung alle drei Ideen zusammenzubringen, erweitert das Naturkundemuseum also um ein Science Center? Bis 2008 war diese Einrichtung ein wichtiger Aspekt der Planungen für die HafenCity. Den spektakulären Entwurf des Stararchitekten Rem Koolhaas verwarf der schwarz-grüne Senat allerdings in der Finanzkrise – zu teuer und zu riskant erschienen damals die Millioneninvestitionen am Magdeburger Hafen. Trotzdem kämpften Wissenschaftler und der Hanseatische Ingenieurs Club (HIC) unverdrossen für die Einrichtung, die Menschen für Technik und Wissenschaft begeistern soll und Hamburg als Stadt der Wissenschaft insgesamt nach vorne katapultieren sollte."

 

Doch im Gegensatz zum früheren Standort im Überseequartier ist nun die Fläche am Baakenhöft im Blickpunkt der Planungen.

Adresse: Baakenhafen im Stadtteil HafenCity

Homepage:  ohne