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U-Bahn Station Elbbrücken

- Verkehrsknotenpunkt -

Offen, modern und barrierefrei - so wird die neue Haltestelle Elbbrücken der Bahnlinie U4 an der Norderelbe Höhe Zweibrückenstraße. Schon jetzt ist die U4 eines der zentralen Verkehrsmittel der HafenCity.

Kurz vor dem ersten Spatenstich zum Bau der Verlängerung in Richtung Osten gab nun ein Expertenkomitee, unter anderem bestehend aus

  • Staatsrat Andreas Rieckhof,
  • Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter,
  • Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH
  • Ulrich Sieg, Vorstand der Hamburger Hochbahn AG,

den Gewinner des mehrstufigen Wettbewerbs für die neue Station Elbbrücken im April 2013 bekannt. Der Entwurf der Hamburger Architektursozietät Gerkan, Marg und Partner (gmp) überzeugte durch eine hohe Funktionalität und die gelungene städtebauliche Integration im Umfeld der Elbbrücken.

Der Siegerentwurf sieht für die Haltestelle eine außen liegende, tragende Stahlkonstruktion mit innen liegender Glasfassade vor. Neben den offenen Sichtbeziehungen lobte die Jury ausdrücklich die Gestaltung der Fassade insgesamt. Sie nehme die Konturen der Elbbrücken auf und interpretiere diese neu, heißt es in der Begründung. Darüber hinaus überzeuge die Planung durch klar strukturierte, aus dem öffentlichen Raum hervorgehende Laufwege sowie eine gebündelte Rampenanlage im südlichen Bereich. Dadurch entstehen eine klare, leicht begreifbare Erschließung und ein betont barrierefreier Eingang.

 

Am östlichen Tor zur HafenCity mit spektakulären Hochhäusern und dem Americo-Vespucci-Platz am Kopf des verengten Baakenhafen wird zusätzlich durch einen sogenannten "Skywalk" eine Verbindung mit der S-Bahn geschaffen und diese Station ähnlich gestaltet werden wie ihr Gegenstück. Die zeitgleiche Fertigstellung mit der U-Bahnstation hatte die Deutsche Bundesbahn als Bauherr (natürlich) nicht hinbekommen. Das 4. Foto zeigt den Bauzustand Mitte 2019. Auf dem 5. Foto ist zusätzlich die Unterführung der Straße unter den Gleisanlagen incl. Bahnhöfe zu erkennen. Sie führt zu den Neuen Norderelbbrücken von 1929, die den Fahrzeugverkehr für die Bundesautobahnen (A 1, A 253) und Bundesstraßen (B 4/B 75) Richtung Veddel + Harburg aufnimmt.

Diese Unterführung hat es in sich, denn sie ist als Trog gebaut und verbirgt viel Technik. Sollte Hochwasser gewaltigen Druck auf das örtliche Grundwasser ausüben, verhindern Zu- und Abläufe Dank eines Pumpwerks ein Ansteigen des Wassers. Die Straßen im künftigen „Elbbrücken-Quartier“ bleiben trocken.

Die Fotos 6 + 7 zeigen Bauzwischenstände; das 9. Foto die Lichtinstallation am Eröffnungstag 06.12.18.

 

 

Die im Anschluss an die Stationen der U4 + S3 angrenzenden gewaltigen Eisenbahnbrücken mit vier Gleise für den Fern- und Regionalverkehr (8.Foto) wurden 1872 gebaut für die Hamburg-Venloer Bahn der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft. Ihr folgte 1927 die zweigeschossige Freihafenbrücke unweit der Zollgrenze und des Zollamts Veddel. Im Brücken-Obergeschoß waren Gleise für eine U-Bahnanbindung nach Steinwerder geplant, aber nie realisiert worden. Dieser Gedanke ist seid 2018 wieder aktuell.

 

Auf direktem Weg verbindet die U4 schon jetzt die HafenCity mit dem Jungfernstieg und dem Hauptbahnhof. Im Zuge der weiteren Erschließung der östlichen Quartiere starteten im Sommer 2013 die Baumaßnahmen zur Verlängerung der Strecke bis hin zu den Elbbrücken. Zusammen mit der Haltestelle HafenCity Universität wird die Station Elbbrücken die neuen Quartiere mit ihren rund 2.800 Wohnungen und circa 18.000 Arbeitsplätzen effektiv anbinden. Insgesamt wird für die neue U4 nach dem Endausbau der HafenCity mit täglich ca. 35.000 Fahrgästen gerechnet. Im Zuge des Weiterbaus soll schließlich auch eine Verknüpfung mit der S-Bahn hergestellt werden.

 

Das Architekturbüro gmp wurde 1965 von Meinhard von Gerkan und Volkwin Marg gegründet. Neben zwei Büros in Hamburg und einem in Berlin befinden sich die mittlerweile über 500 Mitarbeiter noch in sieben weiteren Büros unter anderem in Shanghai und Rio de Janeiro. Bekannte Bauten sind unter anderem der Flughafen Berlin-Tegel, der Neubau des Berliner Hauptbahnhofs, die Neue Messe Leipzig oder das Seniorenstift Augustinum an der Elbe in Hamburg.

Adresse: Zweibrückenstraße / Norderelbbrücken in der HafenCity
Verkehrsanbindung: U4 Station Elbbrücken und zukünftig S-Bahnanschluss

Homepage:  ohne