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China Time Hamburg

- Städtepartnerschaft -

Im Zeichen des Drachen fand in Hamburg das internationale Forum „China Time 2006“ statt. In einem breiten Spektrum werden in bis zu 200 hochkarätigen Veranstaltungen politische, wirtschaftliche, kulturelle und sportliche Themen angeboten. Anknüpfungspunkt ist die seit 1986 bestehende 20-jährige Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Shanghai.

 

Kulturelle Höhepunkte für das Jubiläum waren

  • die Ausstellung „Mahjong“ aus der Sammlung Sigg in der Galerie der Gegenwart vom 15.09.06 - 18.02.07, der weltweit größten und bedeutendsten Sammlung chinesischer Gegenwartskunst.
  • ein großer chinesischer Markt am Jungfernstieg mit etwa 80 Ausstellern. Garküche, Kunsthandwerk bzw. Waren chinesischer Lebensart (Lampions, fliegende Fische oder Drachen etc.) vom 15. - 24.09.06, organisiert von der Roncalli-Gruppe. Bemerkenswert war ein 16 m² großes Reisfeld sowie viele chinesische Symbole, die dem Markt schmückten u.a. mit Schriftfahnen in Deutsch und Chinesisch sowie chinesische Eingangstore, gut bewacht von chinesischen Löwennachbildungen.
  • die Auftritte einer preisgekrönten Solistin aus China, die Meisterwerke aus chinesischer und europäischer Klassik spielte sowie der des chinesische Rocksänger CUI Jian
  • Prinzip NÜSHU - Geheime Botschaften - eine ca. 500 Jahre alte chinesische Frauengeheimschrift, mit der sich die Künstlerinnen der GEDOK vom 21.09. - 15.10.06 auseinandersetzen werden.
  • und last but not the least die Installation eines gewaltigen 7 m langen und 4 m hohen Kupferdrachen als Glücksbringer der Festwochen. Er war von Beginn an auf einem Ponton auf der Binnenalster zu bewundern;  ihm zu Ehren befuhren eine Vielzahl von Booten in der „Nacht der Harmonie“ am 13.09.06 die Außenalster. Durch ihre Lampions verwandelten sie das Alsterwasser in ein rotes Meer.

 

„Hanbao - Burg der Chinesen“ heißt Hamburg auf Chinesisch. Dass Hamburgs China-Kompetenzen europaweit einzigartig sind, zeig(t)en viele Veranstaltungen auch auf anderen Gebieten.

  • So organisierte die Handelskammer Hamburg 2006 den „Hamburg Summit: China meets Europe“. Auf dieser dreitägigen Konferenz trafen sich bis zu 300 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.
  • Unter dem Motto „Hamburg: China ganz nah“ wurde zeitgleich ein Pavillon auf der Freifläche zwischen der Galerie der Gegenwart und dem frisch renovierten Altbau der Kunsthalle eröffnet, in dem Podiumsrunden zur Kunst und Kultur Chinas ebenso stattfinden wie Sponsoren-Events der Wirtschaftspartner. Auch er war aus Containern „zusammengesetzt“ worden, ähnlich wie die Halle 1 des Cruise Center in der HafenCity es noch ist.
  • Das Drachenboot-Paddeln - eine uralte chinesische Sportart - auf der Binnenalster sollte unter den zahlreichen Angeboten als herausragendes sportliches Ereignis nicht unerwähnt bleiben .
  • Und während vorgenannte Veranstaltungen längst der Vergangenheit angehören blieb Hamburg eines traditionellen chinesischen Teehauses - ein auf chinesisch chá lóu genanntes Gebäude für Geselligkeit und Informationsaustausch. Es wurde 2008 eröffnet  und steht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Völkerkundemuseum.

Letztlich bleiben bis heute unter den vielen spannenden Themen zu Politik, Gesellschaft und Recht  die Fragen nach der „Hälfte des Himmels“ unbeantwortet, die 2006 auf einer Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen mit dem Landesfrauenrat Hamburg e.V. und dem Shanghaier Frauenverband  Thema waren. Denn Mao’s Devise von der Hälfte des Himmels, die den Frauen zustehen soll, entspricht selbst in aktueller Zeit nicht nur in China nicht der Realität.

Ebenso wünschenswert ist aus Hamburger Sicht die Aufarbeitung der Greueltaten aus 1933 hinsichtlich der Auflösung des Chinesenviertels in der Schmuckstraße durch die Nationalsozialisten.

 

 

Aktuelles Programm für 2016

Quellen: Senat sowie Handelskammer Hamburg

 

Adresse: Gästehaus des Hamburger Senats - Schöne Aussicht 26 in 22085 Hamburg-Uhlenhorst

Homepage:  www.chinatime-hamburg.de
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