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Handelskammer Hamburg

- vormals mit Börse -

Wer das Rathaus rückwärtig über den Rathausinnenhof verlässt trifft dort auf den Hygieiabrunnen. Dieses Wasserspiel mit der griechischen Gesundheitsgöttin wurde 1896 geschaffen zur Erinnerung an die schreckliche Cholera-Epidemie, dargestellt als besiegter Drache zu Füßen der Skulptur. Hier hat sich das Frauenbild durchsetzen können, war doch zuvor an einen Merkur gedacht als Bindeglied zwischen Staat und Handel.

 

Wer den Weg fortsetzt  entlang des Gebäudes, erreicht die Handelskammer, früher auch Sitz der Hamburger Börse und erstellt 1841 von den Architekten Wimmel und Forsmann. Die Börse gilt als die älteste Deutschlands und stand vor dem Hamburger Brand 1942 nahe der Trostbrücke.
 

Wer an wirtschaftlichen Daten und Fakten interessiert ist, sollte www.boersenag.net wählen. Dort wird auch berichtet, dass sich die Börsen von Hamburg und Hannover 1999 zusammengeschlossen haben, um gegen die Großen in Deutschland bestehen zu können. Gleichwohl ist Hamburg noch heute zweitgrößter Finanzplatz in Deutschland.

Neben der "Hanseatischen Wertpapierbörse zu Hamburg" gehören zur Hamburger Börse auch die "Hamburger Versicherungsbörse", die "Hamburger Getreidebörse" und die "Hamburger Kaffeebörse" mit Sitz in der Speicherstadt. Als Trägerin der Börse koordiniert die Handelskammer Hamburg das Börsengeschehen.

Doch sie ist nicht nur Vorreiterin für das Engagement der Wirtschaft, sondern wirkt auch im kulturellen Bereich. Seit 1999 werden große und kleine Unternehmen, die sich durch unternehmerische Kulturförderung in Hamburg einen Namen gemacht haben, durch die Handelskammer Hamburg und die Hamburgischen Kulturstiftung mit dem KulturMerkur in Form eines silbernen Merkurstabs ausgezeichnet. Eine weitere deutschlandweite Premiere fand durch die Handelskammer Hamburg mit der Kultursponsering-Börse statt. Dort präsentieren vor potenziellen Sponsoren aus der Wirtschaft große wie kleine Kulturinstitutionen ihre Angebote und Leistungen.

 

 

Wesentliche Aufgaben der Handelskammer Hamburg sind u.a.:

  • Standortpolitik / neben Wirtschaftsfragen auch Verkehrsinfrastruktur (Hafen, Straßen + Luftverkehr)

 

 

  • Ausbildung + Weiterbildung / u.a. Lehrstellenbörse

 

  • Innovation + Umwelt / Beratung + Förderung

 

  • Internationales / Kontaktpflege zu Konsulaten + Handelsvertretungen sowie  Vermittlung des Europäischen Gedankens im Info-Point Europa.> Im Büro der IHK Nord in Brüssel ist die Handelskammer Hamburg ebenso involviert und tritt neben anderen Ländervertretungen für die Interessen der gesamten norddeutschen Wirtschaft ein.    Ebenso setzt die Kammer Veranstaltungen um wie in 2014  The Hamburg Summit: China meets Europe.   > Dazu unterhalten die Handelskammer, des Senats, die HWF und die Hamburg Tourismus GmbH in China das Hamburg Liaison Office in Shanghai seit 1986 als offizielle Vertretung.

 

  • Steuerrecht / Auflösung des Hamburger Freihafens zum 1.1.2013 und die sich daraus ergebenden Folgen

 

Kulturell hat sich die Handelskammer 2005 verstärkt durch zwei bronzene Figurengruppen mit jeweils fünf Figuren von Prof. Waldemar Otto (*1929), die nun bei einem Gewicht von jeweils 3 Tonnen in moderner Form von der Attika des Gebäudes schauen:

  • Die Stadtgöttin Hammonia versöhnt Theorie und Praxis in Wissenschaft und Kunst,
  • Diana als Symbol für Reichtum ist umringt von Kunst und Wissenschaft

 

Bereits 1841 hatte der Bildhauer August Carl Kiß (1802-1865) zwei Figurengruppen aus Zink mit jeweils drei Personen angefertigt - Minerva für Kunst und Wissenschaft sowie Hammonia für Handel und Schiffbau - und auf dem Giebel des Gebäudes aufstellen lassen. Die Gruppen waren 1943 durch Bomben beschädigt und in den 50er Jahren von der Attika gestürzt und zerstört worden. Damit erhält das Gebäude wieder sein altes Fassadenprofil.

 

 

 

 

 

 

Adresse: Adolphsplatz 1 in 20457 Hamburg-Altstadt
Verkehrsanbindung: U3 Station Rathausmarkt sowie U1, U2, S1 u. S3 Station Jungfernstieg

Homepage:  www.hk24.de
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