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Hamburgs 9 Partnerstädte

- Passage der Städtepartnerschaften -

Am 01.07.10 unterzeichneten die Vetreter Hamburgs und Dar es Salaam die Vereinbarung einer Partnerschaft zwischen ihren beiden Städten im  Hamburger Rathaus. Tansania ist damit die neunte Partnerstadt Hamburgs, neben Dresden, Marseille, Prag und St. Petersburg in Europa, Osaka und Shanghai in Asien, Chicago in Nordamerika und Léon in Zentralamerika.
Die Hafenstadt Dar es Salaam ist mit fast 4 Millionen Einwohnern die größte Stadt Tansanias.
Deutschland und das ostafrikanische Tansania verbindet schon seit Jahrhunderten eine ganz besondere Beziehung, gehörte das damalige Deutsch-Ostafrika / Tanganyika doch von 1885 bis einschließlich 1919 zum deutschen Kolonialreich.
 
Am 29.05.11 jährt sich zum 25. Mal das Jubiläum der Städtepartnerschaft von Hamburg und Shanghai.
1996 startete am gleichen Tage zum 20. Jubiläum vom Hamburger Rathausmarkt eine Classic-Youngtimer-Rallye »Hamburg-St.-Petersburg-Shanghai«, die 40 Teams über Sibirien und die Mongolei nach China und zum Abschluss nach Shanghai führte, wo sie am 03.08.06 eintrafen und mit einem feierlichen Empfang in der Stadt begrüßt wurden.
Von Hamburg nach Shanghai sind es genau 12.086 Kilometer. Die Überwindung dieser Entfernung mit Autos, die z. T. schon 90 Jahre auf dem Buckel haben, ist symbolhaft für die intensiven politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen, die sich seit Abschluss des Partnerschaftsabkommens herausgebildet haben.
Shanghai befindet sich in der Mitte der östlichen Küstenlinie Chinas an der Mündung des Yangzi in das Ostchinesische Meer. Die Stadt ist mit fast 18 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Chinas. Im Stadtzentrum beträgt die Bevölkerungsdichte 29.000 Einwohner pro km2. Das ist rund zwölf Mal mehr als die Bevölkerungsdichte in der Partnerstadt Hamburg. Hamburg und Shanghai haben vieles gemeinsam. Beides sind Hafenstädte, beide Städte verstehen sich als »Tor zur Welt« für ihr Land und beide Städte sind weltoffen und modern. Shanghai gilt als Geburtsstätte des modernen Chinas, das sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts dem Westen zu öffnen begann. Heute gilt die Stadt als bedeutende Medien-, Kultur- und Wissenschaftsmetropole – auch dies eine Parallele zu Hamburg. Es bleibt abzuwarten, welche Feierlichkeiten mit dem 25. Jubiläum verbunden werden.
 
In der "Passage der Städtepartnerschaften" unter der Bergstraße hängen Plakate, die die Beziehungen Hamburgs zu allen seinen Partnerstädten bildlich darstellen. Entworfen und gestaltet wurden die Poster im Auftrag der Kulturbehörde und der Hamburger Hochbahn AG vom Hamburger Fotografen Thomas Füsser und der Texterin Geli Schmidt. Das Konzept: Menschen, die aus den Partnerstädten stammen, aber in Hamburg leben, haben sich mit einem Bild ihrer Heimatstadt in der Hand fotografieren lassen. Die Kampagne "Sister Cities", die unter dem Motto "We are friends" steht, stellt damit den persönlichen Aspekt der engen Verbindung Hamburgs mit seinen Partnerstädten dar:

Mit Chicago wurde 1994 der Partnerschaftsvertrag unterzeichnet, der die zwei Städte trotz 7.000 km Distanz eng verbindet. Neben vielen aktuellen Gemeinsamkeiten hat die Beziehung der beiden Städte auch historische Wurzeln. Chicago war für viele deutsche Immigranten, die von Hamburg aus nach Übersee reisten, Anlaufstation in der Neuen Welt. Noch heute zeugt eine lebendige deutsche Community in Chicago von dieser Zeit.
Chicago - 1833 gegründet - liegt im Mittelwesten der USA, im Norden des Bundesstaates Illinois und ist nach New York und Los Angeles mit 2,8 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt der Vereinigten Staaten. Der Name "Chicago" ist indianischen Ursprungs und bedeutet "Land, das nach Zwiebeln riecht". Eine Anspielung auf die früher einmal in dieser Region wild wachsenden Zwiebeln.
 
Im Kontext von Perestroika, Glasnost und der deutsch-deutschen Wiedervereinigung fand die Städtepartnerschaft Hamburg - Dresden in einer historisch einzigartigen Umbruchsphase ihren Anfang. Die Elbe als verbindendes Element verlieh den Beziehungen zwischen Hamburg und Dresden darüber hinaus von Beginn an eine besondere Intensität. 2007 feierte die Städtepartnerschaft ihr 20jähriges Bestehen, was Dresden mit einem großen Festakt und Rückblick auf die vergangenen Jahre würdigte.
 
Mit der nicaraguanischen Stadt León verbindet Hamburg seit 1989 eine Städtepartnerschaft. Durch Projektförderung und Beratung will Hamburg seinen Beitrag dazu leisten, die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in León im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu verbessern. Durch Öffentlichkeitsarbeit sollen die Hamburger Bürgerinnen und Bürger für die Probleme der lateinamerikanischen Partnerstadt sensibilisiert werden.
90 Kilometer nordwestlich der nicaraguanischen Hauptstadt Managua liegt León, die Hauptstadt des gleichnamigen Departamento in West-Nicaragua und mit rund 150.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt des Landes. Das ausgedehnte Verwaltungsgebiet der Stadt erstreckt sich in einer Ebene zwischen der mittelamerikanischen Vulkankette und der Pazifik-Küste.
León hat mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten mit seiner fernen Partnerstadt Hamburg, weswegen die Kontakte mit León nicht mit den übrigen Städtepartnerschaften der Hansestadt verglichen werden können. Die einzige Städtepartnerschaft in einem lateinamerikanischen Entwicklungsland wurde bei ihrer Entstehung 1989 als "Entwicklungspartnerschaft" bezeichnet, die zum Ziel hat, "die Anstrengungen der Stadt León zur Verbesserung der Lebensbedingungen ihrer Einwohner zu unterstützen". Allerdings wurde von Beginn an Wert auf eine gleichberechtigte Partnerschaft gelegt, in der beide Seiten voneinander profitieren und lernen.
 
Ganz im Zeichen der deutsch-französischen Aussöhnung stand 1958 die Annäherung der beiden Hafenstädte Hamburg und Marseille. Inzwischen hat sich die damals informell zwischen den beiden Bürgermeistern vereinbarte Städtepartnerschaft von der rein politischen Ebene emanzipiert und wird von zahlreichen persönlichen Freundschaften belebt. Anlass zum Feiern gibt es dieses Jahr: 2008 begehen die beiden Partnerstädte das 50-jährige Jubiläum ihrer Städtepartnerschaft.
Marseille ist mit 830.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Frankreichs. Obwohl Marseille als "la deuxième ville" nach Paris die wichtigste Stadt des Landes ist, kämpft die Hafenmetropole am Mittelmeer nach wie vor mit ihrem Image als verkannte Schönheit.
1958 wurde die Städtepartnerschaft zwischen den beiden Hafenstädten geschlossen. Marseille war eine der ersten Partnerstädte Hamburgs. Nach dem Weltkrieg gehörte die deutsch-französische Aussöhnung zu den wichtigsten Zielen deutscher und europäischer Politik. Und Aussöhnung, darüber waren sich die Politiker in beiden Ländern einig, konnte nur durch die menschliche Begegnung und das Verständnis füreinander erzielt werden. Der Hafen war und ist die größte Gemeinsamkeit zwischen den beiden Partnerstädten. Aber nicht nur in puncto Hafenwirtschaft und -verkehr haben die beiden Städte ähnliche Visionen: Die Hamburger HafenCity und Euromediteranée - das Pendant auf Marseiller Seite - sind zwei ehrgeizige Projekte, Architektur der Zukunft und Nutzung brach liegender Hafenanlagen zu kombinieren.
 
Hamburg hat bei den historischen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan von jeher eine entscheidende Rolle gespielt, war das "Land der aufgehenden Sonne" doch schon immer ein interessanter Partner für die Hanse- und Handelsstadt Hamburg. 1989 wurde die Städtepartnerschaft mit Osaka unterzeichnet und Hamburgs zentrale Rolle im deutsch-japanischen Austausch dadurch noch weiter gestärkt.
Osaka ist eine japanische Hafenstadt auf der Insel Hondo und liegt an der Mündung mehrerer Flüsse. Aus der Wirtschaft kamen 1985 die ersten Anstöße, eine Städtepartnerschaft mit der japanischen Hafenstadt Osaka einzugehen. Von der Politik wurde der Vorschlag zuerst mit Skepsis aufgenommen, hielt der Senat zu dieser Zeit doch noch an seiner Politik der Gleichbehandlung aller Regionen fest und stand neuen Städtepartnerschaften somit ablehnend gegenüber. Nach einer Grundsatzentscheidung, die diese Haltung revidierte, kamen die Verhandlungen über eine Städtepartnerschaft aber in Gange. Die Unterzeichnung der Partnerschaft fand während der Feierlichkeiten anlässlich des 800. Hafengeburtstags im Hamburg statt.
Am 11. Mai 1989 setzten in Anwesenheit der Bürgermeister der übrigen Hamburger Partnerstädte der damalige Hamburger Bürgermeister Henning Voscherau und Oberbürgermeister Masya Nishio ihre Namen unter das Dokument, das die Partnerschaft besiegelte.
Im Sommer 1991 erfolgte in Hamburg die Eröffnung des größten japanischen Gartens in Europa. Der mehr als 18.000 Quadratmeter große Garten liegt im Parkgelände von Planten un Blomen und wurde vom Landschaftsarchitekten Yoshikuni Araki aus Osaka gestaltet.
 
Die Städtepartnerschaft Hamburg mit Prag besteht seit 1990. Prag ist die Hauptstadt der Tschechischen Republik und liegt am Zusammenfluss von Moldau und Beraun. Die Stadt zählt mit ihren rund 1,2 Millionen Einwohnern zu den traditionellen geistigen und kulturellen Zentren des östlichen Mitteleuropa: mit zahlreichen Hoch- und Fachschulen (Gründung der Karls-Universität 1348), Kunstakademien, Bibliotheken und Museen (Nationalgalerie im Hradschin).
Darüber hinaus verfügt die Stadt über 21 ständige Bühnen (darunter Schwarzes Theater, Nationaltheater, Laterna Magica) sowie das jährliche Musik-Festival "Prager Frühling". Weiterhin ist Prag wichtige Handels- und Industriestadt mit vorwiegend verarbeitender Industrie (Nahrungsmittel, elektrische und optische Geräte) gefolgt von polygrafischer Industrie, Metall und Maschinenbau.
2010 besuchte eine Hamburger Delegation Prag. Anlass war das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft.  Hauptthema war nach wie vor der Ausbau der Bahnverbindung für Güterzüge zwischen dem Hamburger Hafen und Tschechien. Hamburg ist für Tschechien der größte Containerhafen.

 
Hamburg und St. Petersburg blicken 2007 auf 50 Jahre gemeinsame Partnerschaft zurück: Bereits 1957 gingen die Hansestadt und das damalige Leningrad eine Städtepartnerschaft ein - ein in der angespannten politischen Lage des ersten Nachkriegsjahrzehnts wichtiges Zeichen für Versöhnung und Annäherung. Den ersten, zugegebenermaßen schwierigen Schritten aufeinander zu folgten weitere, die über die Jahrzehnte eine sehr lebendige Partnerschaft entstehen ließen. Das angespannte Verhältnis zwischen Deutschen und Russen zu Hochzeiten des Kalten Krieges machte eine freundschaftliche Annäherung zwischen einer deutschen und einer sowjetischen Stadt zu keiner normalen administrativen Angelegenheit. Und so wurde auch auf den Vorstoß Leningrads zu Anfang in Hamburg sowie auf bundespolitischer Ebene mit Skepsis reagiert. Die Einladung wurde jedoch angenommen und so der Grundstein für eine - allen Hindernissen zum Trotz - stetig wachsende Freundschaft gelegt.
Mit der Ostpolitik der Bundesregierung der 1970er Jahre entspannte sich auch das Verhältnis der beiden Partnerstädte. Gerade die Leningrader Seite gab nach der Unterzeichnung des Moskauer Vertrages 1972 einen Teil ihrer Zurückhaltung auf und zeigte ernstes Interesse an engeren Kontakten mit Hamburg. Beeinflusst von Glasnost und Perestrojka entspannte sich das Verhältnis der beiden Partnerstädte ab Mitte der 1980er Jahre deutlich.
 
Ausführlichere Informationen finden sich unter den entsprechenden Stichworten bei www.hamburg.de. Daraus wurden wesentliche Informationen für die vorstehenden Texte entnommen
 
 


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