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Galerie der Gegenwart

- Museum der Gegenwartskunst -

Seit 1950 stellte sich die Sammlungspolitik der Kunsthalle Hamburg im Wesentlichen auf die internationale Kunst um. Dazu wurde 1997 der Neubau des Architekten Oswald Mathias Ungers (1926-2007) eröffnet. Die Galerie der Gegenwart bietet auf auf ursprünglich 5.600m² Ausstellungsfläche Raum für die internationalen Entwicklungen der letzten 40 Jahre: Hier werden Arbeiten von Balkenhol, Baselitz, Beuys, Koons, Kounellis, Nauman, Polke, G. Richter, Warhol u.a. präsentiert. Ebenso sind in der Galerie englische Pop Art, Nouveaux Réalistes, Fluxus sowie Konzept- und Videokunst zu sehen.

Durch den Umbau des Traditionshauses 2016 konnten auch hier räumliche Veränderungen erfolgen. Der Eingangsbereich, die Kasse sowie Shop + Ticketcounter befinden sich zentral im Gründungsbau. Die damit freigewordene Fläche wird für das neue Ausstellungsformat „NEULAND“ genutzt, finanziert durch die SHK. Im jährlich wechselnden Rhythmus wird zeitgenössische Kunst im ehemaligen Eingangsbereich der Galerie der Gegenwart gezeigt werden. Für diesen komplizierten Raum (aufgrund seiner vielen Fenster sowie der Pflanzeneinheit im Zusdammenhang mit dem Kunstwerk "Die Tropfsteinmaschine" von Bogomir Ecker) konzipieren internationale KünstlerInnen im Auftrag der Hamburger Kunsthalle neue Werke - beginnend mit der Ausstellung "Quasi-Pagan Serial" von Haegue Yang (*1971). Daneben hatte die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen der Kunsthalle bereits 2009 "Das Hamburger Kinderzimmer" des weltbekannten dänisch-isländischen Künstlers Olafur Eliasson (*1967) geschenkt.
 

 

Seit 1923 fördert der Verein Freunde der Kunsthalle sowohl den Zugang zu den Kunstobjekten als auch durch finanzielle Beiträge den Ankauf von Werken. Der Verein ist mit mehr als 13.000 Mitgliedern (Stand 2007) größter Unterstützerkreis eines Kunstmuseums in Deutschland.
 

Nebenstehendes Foto zeigt die Gregor Schneider-Installation "Cube Hamburg" zwischen der Galerie der Gegenwart und dem Traditionsgebäude. Der schwarze  Kubus stellt die Kaaba in Mekka dar; hier ein "Symbol für den Frieden". Anderenorts wurde das Kunstprojekt "aufgrund seiner politischen Natur" verboten.
Zeitgleich war in der Galerie der Gegenwart u.a. das "Schwarze Quadrat auf weißem Grund" von Kasimir Malewitsch (Öl auf Leinwand von 1923) ausgestellt worden. Es war eine Leihgabe des staatlichen Russischen Museums ausSt. Petersburg - Hamburg´s Partnerstadt.
 
Ebenso beeindruckend - für manche gar beängstigend - war die ca. 9m hohe, bronzene Spinnenfigur Maman (französisch für Mutter), die einen mit 26 Marmoreiern gefüllten Edelstahlbeutel trägt. Die Bildhauerin Louise Bourgeois (1911-2010) hatte sie 1999 mehrfach hergestellt; seitdem werden diverse Ausfertigungen weltweit bewundert.Zu ihrem 100. Geburtstag reiste eine Spinnenskulptur seit Mai 2011 durch Europa. Derzeitiger Standort (Februar 2012) ist das Plateau zwischen der Galerie der Gegenwart und dem Traditionsbau der Hamburger Kunsthalle.
 

 
Möglich werden solche Ausstellungen Dank großzügiger Unterstützung. Nochmals erwähnt wird hier die SHK Stiftung für die Hamburger Kultursammlungen, die die Kunsthalle neben dem Museum für Kunst und Gewerbe durch jährliche Leihgaben von nicht unerheblichen künstlerischen wie auch finanziellen Wert seit über 50 Jahren begleitet.  

Adresse: Glockengießerwall in 20095 Hamburg-Altstadt
Telefon: 040 428 131 200
Verkehrsanbindung: Bus 112 Station Ferdinandstor sowie U/S-Bahn Station Hauptbahnhof

Homepage:  www.hamburger-kunsthalle.de
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