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Kunst an S-Bahnhöfen

- Kunst im öffentlichen Raum -

Text bearbeitenAn vielen Bahnhöfen der Hamburger Hochbahn / Untergrundbahn (U-Bahn) bzw. Schnellbahn (S-Bahn) trifft der Reisende auf Kunst am Bau. Oftmals sind es die Bahnhöfe selbst, die als bauliches Kunstwerk gelten und unter Denkmalschutz stehen.

 

Nachfolgend werden einige Bahnhöfe bzw. Bahnanlagen genannt, die unter Denkmalschutz stehen:

  • Hauptbahnhof mit dem historischen Blumenladen Petzoldt (3.Foto) aus der Gründungszeit
  • Dammtorbahnhof
  • Schellfischtunnel beim Altonaer Bahnhof
  • S-Bahnhof Rothenburgsort; hier allerdings nur die Dachkonstruktion. Das Holzdach der Station Rothenburgsort samt Bahnhofsuhr ist seit 2016 geschützt. Doch das hinderte die Deutsche Bundesbahn nicht daran, den Abriß zu planen für einen Neubau. Initiativen vor Ort konnten erreichen, dass das historische Holzdach aus seiner Entstehungszeit im Jahre 1915 erhalten und saniert wurde! Denn es ist ein typischer Zeitzeuge für einen durch Kriegseinwirkungen sich stark veränderten Stadtteil.

 

 

Doch insbesondere an den Nahverkehrsbahnhöfen von U-Bahn und S-Bahn sind Kunstwerke verschiedener KünstlerInnen angebracht bzw. aufgestellt. Dabei bleibt an dieser Stelle unberücksichtigt die vielen Skulpturen und Mahnmale, die sich in unmittelbarer Nähe von Bahnhöfen befinden.

Bisher wurde dem Kulturkarte.de-Team an nachstehenden S-Bahnstationen nachfolgende Kunstobjekte bekannt:

 

S1 Wedel - Poppenbüttel bzw. Hamburg Airport Helmut Schmidt

  • Dammtorbahnhof: siehe vorstehende Ausführungen zum Denkmalschutz

 

  • Hauptbahnhof

 

  • Bahnhof Blankenese und Station Othmarschen stehen ebenfalls unter Denkmalschutz

 

S21 Elbgaustraße - Aumühle

  • Station Stellingen zeigt im Übergangstunnel zum Volksparkstadion eine Vielzahl von gekonnten Graffitis (7.+ 8.Foto)

 

  • Station Langenfelde
  1. Eingangsbereich keine Kunst; dafür Kultur der besonderen Art, hier Gedenkstätte. 2009 wurde eine Emailetafel enthüllt, die auf das ehemalige (1939-1945) nahegelegene Zwangsarbeiterlager Lederstraße hinweist.
  2. Treppenaufgang: Graffiti beidseitig mit bekannten Hamburg-Motiven (5.+ 6.Foto) sowie den Stadtwappen von Hamburg und Stellingen.

 

  • Station Jungfernstieg zeigte vorübergehend im Rahmen der Olympiabewerbung passende Markierungen auf dem Bahnsteig

 

  • Station Rothenburgsort: siehe vorstehende Ausführungen zum Denkmalschutz

 

  • Station Nettelnburg verschönerte den Eingangstunnel mit einem ca. 10m langem Graffiti sowie zwei Kunstarbeiten der Profilklasse Lebenskunst der Gesamtschule Bergedorf (10. Foto aus 2010).

 

  • Station Allermöhe erhielt 2012 an ihrer Außenfassade eine "Allermöher Wand" durch die Grafikdesigner Andreas Schön und Matthias Berthold. Kacheln in Rastern mit Motiven aus der Bevölkerung ersetzten marode Glasplatten (1.Foto).

 

 

S3 Pinneberg - Stade

  • Bahnhof Pinneberg - eröffnet 1845 - ist das älteste Bahnhofsgebäude von Schleswig-Holstein und steht unter Denkmalschutz. 1967 erweitert um die neue S-Bahnverbindung über Station Elbgaustraße in die Hamburger Innenstadt.

 

  • Bahnhof Landungsbrücken erhielt an seinen stützenden Säulen diverse Keramik-Wandbilder mit Anker von Hans-Günther-Baass geschaffen. Für Nachwuchskünstler*innen aus dem Bereich der Bildenden Kunst schreibt die Kulturbehörde seit 1992 das privat gestiftete „Hans-Günther-Baass-Atelierstipendium“ aus.

 

  • Station Harburg-Rathaus (9.Foto) enthält ein versenktes "Harburger Mahnmal gegen Faschismus" (1986) von Jochen Gerz & Esther Shalev-Gerz
Adresse: diverse Standorte

Homepage:  keine