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Zentralbibliothek der Stiftung Hamburger Öffentlichen Bücherhallen (HÖB)

Die Zentralbibliothek der HÖB hat seit dem 23.01.04 einen neuen Standort:
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Museum für Kunst und Gewerbe sowie des Hauptbahnhofs - und seitdem ebenfalls "Mitglied an der Kunstmeile Hamburg (km/h)" hat die HÖB ihre Pforten am Hühnerposten 1 aufgemacht. In dem denkmalgeschützten Gebäude der Post AG hat sie mit Unterstützung von Stadt, Investoren und Förderern insgesamt etwa 6.000 m² anmieten können.

Dort befinden sich ab sofort:

• 10 online-Stationen mit Zugang zum Internet (gegen Gebühr)
• 4 Zugänge zur Digitalen Bibliothek (DigiBib) (kostenlos)
• Musikbibliothek (etwa 18.000 Musik-CD's)
• Film- und Videobibliothek / vormals Zeisehalle
• "einige" Bücher (beim 230.104. Buch hat das Kulturkarte.de -Team aufgegeben)

Die HÖB - Hamburgs größte Kultureinrichtung und nach der Staatsoper zweitgrößter Zu-wendungsempfänger - war aufgrund der bisherigen Mieträume in den Großen Bleichen wenig repräsentativ und im Vergleich zu Zentralbibliotheken anderer Großstädte unterwertig untergebracht.

Doch mit diesem Umzug hat sich die HÖB - 1909 von der Patriotischen Gesellschaft ins Leben gerufen - auch ein neues Ziel gesetzt: Besuchten am alten Standort noch etwa 700.000 LeserInnen die Zentralbibliothek, stellt sich das HÖB-Team darauf ein, am Hühnerposten 1 schon in 2004 die Zahl 1 Millionen zu erreichen. Wir vom Kulturkarte.de -Team wünschen dazu viel Erfolg!

Und ein weiterer Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes war im Oktober 2004 die Aufstellung der 5 m hohen Bronzeskulpturen "Mann + Frau" auf dem Arno-Schmidt-Platz direkt vor dem Hauptzugang zur HÖB. Die beiden Skulpturen fertigte Stephan Balkenhol im Auftrag der Stadt an. Er ist in Hamburg bereits bekannt durch seine "Vier Männer auf Bojen".

Übrigens, Baubeginn für das in gotischen Formen erstellte ehemalige Postgebäude am Hühnerposten war 1902. und der Name Hühnerposten wird unterschiedlichst erläutert. So glaubte der Volksmund, dass in dem Gebäude eine Telefonvermittlungsstelle untergebracht gewesen war, in der die Angestellten, überwiegend weibliches Personal "schnatternd" und wie Hühner auf der Stange an ihrem Posten saßen, um die Telefonverbindungen herzustellen. Kundige behaupten dagegen, dass sich im 17. Jh. am Ende der noch heute existierenden Straße mit eben dem Namen Hühnerposten ein vorgeschobener Wachtposten der alten Stadtverteidigung befunden hätte, der der Überlieferung nach bei der Wachmannschaften äußerst unbeliebt gewesen sein soll. Denn hier hielten sich die Hühner auf, die allmorgendlich zu schnattern anfingen und die dort stationierten Männer des Hühnerpostens frühzeitig weckten. Ob auch vom Gänsemarkt Nahe dem Dammtor oder vom Pferdemarkt entsprechende Weckrufe frühmorgens erschallten, ist nicht überliefert.

Adresse: Hühnerposten 1
20097 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 - 42 606 215
Öffnungszeiten: Dienstags bis freitags von 11 - 19 Uhr, sonnabends von 10 - 13 Uhr, montags ist geschlossen.
Verkehrsanbindung: Über den Arno-Schmidt-Platz führt direkt zum Haupteingang der Zentralbibliothek (HÖB) eine kurze Gehstrecke vom:
- Hauptbahnhof mit S- bzw. U-Bahn- o

Homepage:  www.buecherhallen.de