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HAMBURGISCHE STAATSOPER GmbH

- Staatstheater -

Die Hamburgische Staatsoper zählt zu den führenden Opernhäusern in Europa. Herausragende Opernaufführungen und hinreißende Ballette stehen auf dem abwechslungsreichen Programm, das fast 400 Jahre Musikgeschichte umspannt. Von der Barockoper bis hin zu Uraufführungen von Werken zeitgenössischer Komponisten finden sich auf dem Spielplan die Klassiker des Opern- und Ballettrepertoires ebenso wie seltener gespielte »Schätze« des modernen Musiktheaters.

Die Fachzeitschrift Opernwelt zeichnete sie 1997 und 2005 als „Opernhaus des Jahres“ zu einem der renommiertesten Opernhäusern der Welt aus.

 

Nachstehende IntendantInnen haben in Hamburg seit 1945 gewirkt:

  • 1945 - 1957  Günther Rennert
  • 1957 - 1959  Heinz Tietjen
  • 1959 - 1973  Rolf Liebermann
  • 1973 - 1977  August Everding
  • 1977 - 1984  Christoph von Dohnányi
  • 1984 - 1985  Kurt Horres
  • 1985 - 1988  Rolf Liebermann
  • 1988 - 1997  Peter Ruzicka
  • 1997 - 2000  Albin Hänseroth
  • 2000 - 2005  Louwrens Langevoort
  • 2005 - 2015  Simone Young
  • ab 2015 Kent Nagano

 

 

Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg ist seit 1828 das Residenzorchester sowohl für die Oper als auch für die Musikhalle.

Dazu einige Daten:

  • 1678 Bau des ersten öffentlichen Opernhauses Deutschlands am Gänsemarkt in Hamburg
  • 09.11.1888 Peter I. Tschaikowsky (1840-1893) kam nach Hamburg zur deutschen Erstaufführung seiner Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64.
  • 1891-1897 Gustav Mahler (1860-1911) dirigierte als Erster Kapellmeister am Stadt-Theater in Hamburg.
  • 1904-1907 Max Fiedler (1859-1939) wird Leiter des Orchesters.
  • 1922-1933 Karl Muck (1859-1940) begleitet das erste Auftreten des 12jährigen Yehudi Menuhin. Sergej Prokofjew und Igor Strawinsky gastieren am Pult der Philharmonie. Mucks Nähe zum Dritten Reich war Anlass, dass der nach ihm benannte Platz vor dem ehemaligen DAG-Gebäude (heute Brahms-Kontor) 1997 in Johannes-Brahms-Platz umbenannt wurde.
  • 1934 Eugen Jochum (1902-1987) begleitet die Umbenennung des Stadt-Theaters in Hamburgische Staatsoper.
  • 1951-1959 Joseph Keilberth (1908-1968) wird Nachfolger, nunmehr unter dem Titel Hamburgischer Generalmusikdirektor.
  • 1961-1973 Wolfgang Sawallisch (1923-2013). Ein Exemplar der Partitur des französischen Komponisten André Casanova (1919-2009) für das "Notturno pour Orchestre" op. 13 - geschrieben "In memoriam Richard Strauss" -, mit der persönlichen handschriftlichen Widmung an Sawallisch befindet sich in der Musikabteilung der Zentralbibliothek.
  • 1973-1976 Horst Stein (1928-2008)
  • 1976-1982 Aldo Ceccato (*1934)
  • 1984-1987 Hans Zender (*1936)
  • 1988-1997 Gerd Albrecht (1935-2014) - Begründer des Klingenden Museums. In TV-Sendungen erklärte er den - oft auch jugendlichen Zuschauern die Klangwelt der Orchester sowie die Entwicklung von Opern in ihrer aktuellen Darstellung (Darsteller und Ablauf sowie Kulisse)
  • 1989-1994 Musikfest Hamburg in Form eines Vierzehntagefestivals der Hochkultur. Ziel war es, ehemalige Musikgrößen mit den Modernen der Zeit des anstehenden Jahrtausendwechsels zu kombinieren: Mahler mit Ligeti, Brahms mit Varese, Mendelssohn mit Scelsi. Ergebnis: 1995 wurden die Mittel eingespart, da nicht erfolgreich - oder?!
  • 1997-2005 Ingo Metzmacher - Initiator zum Jahreswechsel 2000 von der traditionellen Aufführung der Beethoven IX. Sinfonie zu Konzerten unter dem Titel »Who Is Afraid Of 20th Century Music?«.
  • 2005-2015 Die australische Dirigentin Simone Young wird erste Generalmusikdirektorin des Orchesters.
  • Frühsommer 2014 Einführung eines Musikfestivals von internationalem Format im zweijährigen Rhythmus - Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der Klaus-Michael Kühne Stiftung sowie weiterer engagierter Förderer und Sponsoren.
  • 2015 Nachfolger gefunden: Kent Nagano (*1951) - amerikanischer Dirigent japanischer Herkunft - wird ab September Generalmusikdirektor und Chefdirigent mit 5-jährigem Vertrag. Georges Delnon wird das Haus in dieser Zeit als Intendant und Mitglied der Geschäftsführung gemeinsam mit dem Ballettintendanten John Neumeier und dem Geschäftsführenden Direktor Detlef Meierjohann leiten.

 

Unter der Leitung von Ballettintendant John Neumeier (*1942) genießt das Hamburg Ballett seit Jahrzehnten Weltruhm. Neben den beiden Premieren stehen hier in jeder Saison auch eine Reihe von Neueinstudierungen und Wiederaufnahmen inzwischen legendärer Choreografien John Neumeiers auf dem Ballettprogramm.  

Seitdem Kunst liebende Bürger 1678 am Gänsemarkt das erste öffentliche Opernhaus Deutschland gegründet hatten, prägt die Hamburgische Staatsoper das Kulturleben Hamburgs entscheidend mit. Opern von Georg Friedrich Händel wurden hier uraufgeführt, Weltkarrieren großer Stars wie Placido Domingo begannen an der Hamburger Staatsoper. Doch auch die Spielstätte selbst hat eine bewegte Vergangenheit. Nachdem die Staatsoper 1925 umgebaut worden war und ab dann aus Zuschauerraum und Bühnenhaus durch die Architekten Distel & Grubitz besteht, wurde sie 1934 von Stadt-Theater in Hamburgische Staatsoper umbenannt.

Durch den Einbau des Eisernen Vorhang hatte das Bühnenhaus in den Kriegsjahren einen Luftangriff überstanden, während der Zuschauerraum ausbrannte. Er wurde 1952 vom Architekten Gerhard Weber neu aufgebaut. Auf relativ kleiner Fläche sollte es ein "großer Wurf" werden, der damals zu Lasten des Foyers sowie der schmalen Aufgänge und der Garderoben ging - für immerhin über 1.500 ZuschauerInnen.

Dem Hamburger Generalkonsul und vor allem Mäzen, da Milliardär und Großindustrieller, Prof. Dr. h.c. Hermann Schnabel (1921-2010) verdankt Hamburg unter anderem die Restaurierung des Foyers der Staatsoper sowie bauliche Verbesserungen im Ballettzentrums von John Neumeier und in der Musikhochschule.

2003 wurde die nach den Plänen des Designer Peter Schmidt gestaltete Eingangshalle incl. Treppe mit Marmorstein aus Carrara neu hergerichtet. Das Foyer zeigt nun auf Glasbildern mit Notenbildern bereits erste Höhepunkte aus vergangener Zeit.    

 

Nach Entwürfen des Architekturbüros von Kleffel Köhnholdt & Partner wurde 2005 die Staatsoper durch das neue Betriebsgebäude auf einer 8.500m² großen Grundstücksfläche Richtung Kalkhof erweitert. Es bietet Platz für drei Probebühnen, ein Orchesterprobensaal für das Philharmonische Staatsorchester sowie einen Chor- und einen Ballettprobensaal. In den oberen Geschossen sind die Werkstätten eingezogen, darunter die Kostümschneiderei, die Maskenbildnerei, die Rüstmeisterei und die Hutmacherei.

Zusätzlich können nun Dekorationen für 10 bis 14 Spieltage vor Ort gelagert und durch Bühnenbildern in hauseigenen neuen Werkstätten in Stand gehalten werden.

Auch wurde den  Wünschen vieler Besucher entsprochen: denn mit dem Einzug auch der Opera stabile kann die Studiobühne wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen für experimentelles Musiktheater, Liederabende und Diskussionsrunden bis hin zu geschlossenen Schulveranstaltungen umsetzen. Der Besuchereingang der Opera stabile befindet sich Ecke Kleine Theaterstraße / Kalkhof.

Die sogenannte "Mantelbebauung" gibt dem Ganzen ein einheitliches Fassadenbild nach außen; im Inneren beherbergt es Wohnungen und zusätzliche Büros. Das großartige Ergebnis wurde stilgerecht gefeiert.

Adresse: Große Theaterstraße 25 in 20354 Hamburg-Neustadt
Telefon: 040 35 68 68
Verkehrsanbindung: Busse: M4, M5, 109, 112, 34, 36 Station Stephansplatz; U2 Station Gänsemarkt u. U1 Station Stephansplatz

Homepage:  www.hamburgische-staatsoper.de
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