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Alsterfontaine und Alstervergnügen

- Tannenbaum zur Weihnachtszeit -

Die Alsterfontaine stellt eine der zentral gelegenen Sehenswürdigkeiten Hamburgs dar, die nicht musealer oder kultureller Herkunft ist. Gleichwohl haben die Hamburger ebenso wie ihre Gäste das Wasserspiel auf der Binnenalster so sehr in ihr Herz geschlossen, dass zur Winterzeit - in der die Fontaine samt Ponton von Dezember bis Februar ihren Landgang nimmt - der Freiraum durch einen gewaltigen Tannenbaum ersetzt wird. Denn Leerstand ist touristischer Rückschritt.

Seit dem 18.04.87 sprudelt die Alsterfontaine mit einer Höhe von bis zu 60m genau im Schnittpunkt der Verlängerung Gerhard-Hauptmann-Platz / Thalia-Theater und Große Theaterstraße / Staatsoper. Damit dies gelingen konnte, bedurfte es - neben dieser genialen Idee vom Journalisten Karl-Heinz-Hollmann (1930 - 2004 / Moderator des NDR - Aktuelle Schaubude) und dessen Durchsetzungsvermögen - zweierlei Voraussetzungen:

 

1. Der einmaligen Zustimmung durch die zuständige Baubehörde, gelten doch im Citybereich und rund um die Alster besondere Bestimmungen. So wird dem/r interessierten SpaziergängerIn sicherlich nicht entgangen sein, dass dort z.B. die Werbeschilder und Leuchtreklamen incl. Firmensymbole dezent gehalten sind. Denn die Binnenalster-Verordnung vom 03.05.49 schreibt den Eigentümern und Anrainern vor: § 1 Bauliche Anlagen an der Binnenalster innerhalb der auf der anliegenden Karte durch eine rote Linie abgegrenzten Flächen sollen in ihrer Gestaltung auf die Bauwerke Rücksicht nehmen, die diesem für Hamburg typischen Stadtraum das besondere Gepräge geben. § 3 - Werbemittel und Lichtzeichen müssen sich auf das Erdgeschoß, das erste Obergeschoss und das zweite Obergeschoss beschränken, d.h. auf eine Wandhöhe von 10 bis 12m über Straßenhöhe. - Alles Licht muss weiß sein. - Jede Werbung außerhalb des Werbebereiches ist unzulässig.   Doch diese Vorschriften wurden beachtet und die Genehmigung erteilt.  

 

2. Die alljährlich wiederkehrende Mittelbeschaffung durch Spenden, da die für den Wasserstrahl - für den pro Stunde 170.000 Liter Wasser bewegt werden - und für die auf der Plattform installierten Scheinwerfer erforderliche Energie privat zu finanzieren ist. Wasser steht aufgrund der besonderen Lage in reichlichem Maße kostenfrei zur Verfügung. Der Finanzierungsproblematik hat sich die Stiftung Binnenalster angenommen. Sie ist es auch, die zur Weihnachtszeit dafür sorgt, dass der beleuchtete Christbau statt der Fontaine die Herzen der ZuschauerInnen zum Leuchten bringt.   Zusätzlich erfreulich ist daran, dass durch diese Privatinitiative für alle Bürger Hamburgs etwas bewegt wurde. Und eben auch, dass durch private Hand sichergestellt wird, dass es auch für die Folgejahre Bestand hat. Dagegen sprudelt bei vielen durch die Stadt finanzierten Brunnenanlagen kein Wasser, da der Geldhahn abgestellt wurde bzw. notwendige Renovierungsmaßnahmen nicjt erfolgen.

 

Ebensfalls durch Privatinitiative können sich Bürger wie Gäste Hamburgs auf das seit 1976 bestehende und jährlich am ersten Septemberwochenende beginnende Alstervergnügen freuen. Es ist neben dem Dom eines der großen Hamburger Volksfeste, das sich weit über die Grenzen der Metropolregion Hamburg hinaus herumgesprochen hat. Jeweils in den Abendstunden findet ein 30min. Feuerwerkfestival statt, das rund um die Binnenalster bestaunt werden kann.

Vielversprechende Kleinkunst und schmackhaftes Kulinarisches begleiten die Besucher tagsüber bis Mitternacht - je nach Durchhaltevermögen.

Adresse: Binnenalster in Hamburg-Neustadt
Verkehrsanbindung: U- und S-Bahnen Station Jungfernstieg

Homepage:  www.alsterfontaene.de
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