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Heiligengeistfeld mit Hamburger Dom

- Historischer Ort -

Unter dem Namen "Hamburger Dom" verbinden viele Hamburger*innen und Gäste das drei mal jährlich wiederkehrende größte Volksfest Norddeutschlands auf dem Heiligen Geistfeld in inmittelbarer Nachbarschaft zum FC St.Pauli

 

Denn ob nun auf dem Frühlingsdom, dem Hummelfest oder dem Winterdom, regelmäßig wartet das Volksfest in alter Hamburger Tradition mit nostalgischen Karussells ebenso wie mit HighTech-Fahrgeschäften auf, werden die Besucher*innen animiert, an Lose-Buden ihr Glück zu versuchen und in vielfältiger Gastronomie für ihr leibliches Wohl zu sorgen. Vom größten transportablen Riesenrad der Welt sollte jede*r den Blick über die Stadt genießen. Doch auch andere Großveranstaltungen finden auf dem Heiligengeistfeld statt, wie z.B. das public viewing, erstmals anläßlich des FIFA Fanfests zur Fußball Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.   

 

Die älteren Hamburger*innen wissen darüberhinaus, dass ebenfalls in zentraler Lage Hamburgs auf dem ehemaligen Domplatz zwischen Schopenstehl und Domstraße der damals 800-jährige Hamburger Dom gestanden hat, Zentrum der Christianisierung des nördlichen Deutschlands. Abgerissen wurde er 1805 / 1806 und manche behaupten, dass sich insbesondere die Kaufmannschaft dafür stark gemacht haben sollen, galt es doch, eine starke Konkurrenz auszuschalten. Denn in Ermangelung einer großen Gemeinde hatte sich der Dom zu einem Basar gewandelt, an dem neben Büchern und Möbeln selbst Würstchen und andere "Köstlichkeiten" angeboten worden sein sollen. Erhalten ist die dreibändige, reich verzierte Bibel aus dem 13 Jahrhundert, sie befindet sich in der Königlichen Bibliothek in Kopenhagen. Der gewaltige Marienaltar aus 1499 hat seinen endgültigen Standort in Polen. Im Jahre 2000 ergab sich in Hamburg in St.Jacobi die Gelegenheit, ihn sich für kurze Zeit ausführlich anzuschauen, nachdem das Denkmalschutzamt Hamburg die Restaurierung übernommen hatte.

 

 

Allseitig erkennbares Gebäude auf dem Heiligengeistfeld ist der ehemalige ca. 42m hohe Flakbunker IV aus 1943, dessen Pendant in Wilhelmsburg steht (Flakbunker VI). Er wurde konstruiert vom Generalbauinspektor Albert Speer und im Zweiten Weltkrieg gebaut von Tausenden von Zwangsarbeitern.

Während damals von den Bunkertürmen Flugabwehr gegen die anrollenden alliierten Flugzeugverbände mit ihren „Bombenteppichen“ geleistet wurde, nutzen die Menschen vor Ort im Inneren der Bunkerpaare Schutz vor den Angriffen.

Adresse: Heiligengeistfeld in Hamburg-St. Pauli
Verkehrsanbindung: U3 Station St. Pauli oder U3 Station Feldstraße

Homepage:  www.hamburger-dom.de
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