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Brandenburgerhaus / Kulturbehörde

- Historisches Gebäude -

Die Hohen Bleichen verbinden den Gänsemarkt (Lessing-Denkmal, Finanzbehörde, Deutschlandhaus) mit den Großen Bleichen (Kaufmannshaus, Hanse-Viertel, Bleichenhof). Auf dieser Wegstrecke liegt das Brandenburgerhaus, gebaut von dem Architekten Johannes Wald 1907 - 1909. Das fünfgeschossige Gebäude nutzt aufgrund der bereits damals geringen Platzverhältnisse die volle Grundstücksbreite aus. Es gliedert sich in fünf weit gestellte Achsen, von denen die drei mittleren so elegant vorgezogen wurden, dass das Giebel geschmückte Mittelrisalit sich unübersehbar hervorhebt. Eigentümer und Bauherr war Isidor Hirschfeld, der mit Frieda Brandenburger verheiratet war. Daraus entwickelte sich der Name des Gebäudes.

Nicht unerwähnt bleiben sollte der Hinweis, dass der Architekt J. Wald damals auch für den Tierpark Hagenbeck in Stellingen baute, so die Löwenschlucht, das Affenhaus und das Vogelhaus.

Seit 1996 ist das Brandenburgerhaus Sitz der Kulturbehörde. Ihr ist 2004 als neues Amt das Staatsarchiv zugeordnet worden. Vormals war das Staatsarchiv an der Kattunbleiche 19 in Hamburg-Wandsbek als Senatsamt dem Bürgermeister direkt unterstellt.
Das traditionelle Amt Kultur gliedert sich neben der allgemeinen Verwaltungsabteilung mit Präsidialreferat und Museen in die Abteilung Theater, Musik und Bibliothek mit den Schwerpunkten Oper,  Theater und den Hamburger Bücherhallen sowie in die Abteilung Kunst, Kulturaustausch und Literatur. Dort sind auch die spannenden Bereiche Kunst im Öffentlichen Raum, Städtepartnerschaften sowie Film + Foto zu finden. Eine weitere Abteilung ist das Denkmalschutzamt. Ihm ist seit 2004 das Landesbildarchiv zugeordnet worden. Gemeinsam sind sie umgezogen in das nahe gelegene Hanseviertel.

Seit 2008 sind der Kulturbehörde die Aufgaben der Medienabteilung der Behörde für Wirtschaft + Arbeit sowie die des Sportamts der Behörde für Schule + Berufsbildung zugewiesen worden. Deshalb trug sie ab 2008 den unaussprechlichen Namen "Behörde für Kultur, Sport und Medien". Als Kürzel ergab sich zwangsläufig BKSM. Ab 2010 firmierte sie unter Behörde für Kultur und Medien = BKM, da eine weitere Umorganisation den Sport in die Innenbehörde entließ.

Doch wer will sich das schon merken. Spätestens nach der nächsten Wahl und nachfolgender Regierungsbildung kann eine erneute Umfirmierung erwartet werden. Und die war inzwischen (2011), sodass wieder unter Kulturbehörde firmiert werden darf.

Laut TOP 14 des Kurzprotokolls der Bürgerschaftssitzung vom 08./09.07.15 (Drucksache 21/792) wurden aktuell nachstehende 15 Personen in die Deputation der Kulturbehörde gewählt:

SPD-Fraktion:
    Susanne Kilgast
    Renate Schade
    Hilke Stein
    Clara Lenné
    Timo Hempel
    Rudolf Herbers
    Ernst-Christian Schütt

CDU-Fraktion:
    Karl-Heinz Ehlers
    Brigitta Martens
    Andreas Stonus

GRÜNE-Fraktion:
    Christina Prasch
    Stefanie Könnecke

übrige Fraktionen je eine Deputierte:
    Siri Keil (Die Linke)
    Kirsten Gräfin von Hardenberg (FDP) 

 

Adresse: Hohe Bleichen 22 in 20453 Hamburg-Neustadt
Verkehrsanbindung: U2 und Busse 4, 5, 109, 112, 34, 36 Station Gänsemarkt

Homepage:  keine
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