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Skulpturen von Ursula Querner

- Kunst im öffentlichen Raum -

Ursula Querner (1921 - 1969) war eine Schülerin von Professor Erwin Scharff und hat den Hamburger Stadtraum vielerorts mit schönen Skulpturen bereichert.
 
Ihre wohl bekannteste Bronze sind das Mythenpaar Orpheus und Eurydike, die im Alstervorland am Harvestehuder Weg  stehen bzw. standen. Als "Besucher" der Internationalen Gartenbauausstellung von 1963 in Planten und Blomen waren sie an diesen Standort "gewandert". Doch zusätzlichen Bekanntheitsgrad erhielt diese Skulptur, da im Oktober 2011 Eurydike gewaltsam entfernt wurde - Metallräuber hatten sie bis auf die Füße von Sockel abgetrennt und geraubt.
Während bei anderen vergleichbaren Metalldiebstählen u.a. in Rahlstedt und mehrfach auf dem Ohlsdorfer Friedhof die Objekte unwiederbringlich verloren sind, scheint es hier Hoffnung zu geben. Denn eine Zwillingsskulptur befindet sich bei den Nachfahren der Künstlerin Ursula Querner. Die Stiftung Denkmalpflege arbeitet seitdem an einer Lösung dieser Art von Kunstraub.
 
 
Bekannt ist auch die Skulptur der Eselreiters in der Grünanlage der Grindelhochhäuser (1956). Allerdings sind auch hier diverse gewaltsame Eingriffe feststellbar, die bisher kunstvoll restauriert werden konnten. Gleichwohl bleiben Nahtstellen und zusätzliche Verschraubungen erkennbar.
Ein weiteres Bronzepaar befindet sich im Haupteingang der Holstenbrauerei. Dort stehen seit 1958 Daphne und Chloe (griechische Sage über Geschwisterliebe auf der ägäischen Insel Lesbos).
Und die Aurora - römische Göttin der Morgenröte - strotzt seit 1953 vor Lebensfreude in den Parkanlagen von Planten un Blomen neben weiteren "Weiblichen Gestalten" von Barbara Haeger und Hans Kock (u.a. auch die Heilige Katharina auf dem Dach von St. Katharinen + die Erneuerung des Minervabrunnens auf dem Altonaer Fischmarkt).
Und richtig lebhaft geht es zu in Billstedt bei der Gruppe von Sitzenden aus 1967, bei denen der Betrachter geneigt ist, sich dazuzusetzen.
 
Der Schwertfischträger hat sich in den Hafen verirrt und schaut seit 1969 dem Treiben rund um die 50er-Schuppen zu: wo früher reger Hafenbetrieb herrschte, entsteht nun ein Hafenmuseum - evtl. sogar das Deutsche Hafenmuseum. Doch das bleibt vorerst noch abzuwarten.

Weitere erfolgreiche Künstlerinnen ihrer Generation - die ansprechende Kunst im öffentlichen Raum schufen - sind 

Adresse: diverse Standort

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