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Ballettzentrum Hamburg – John Neumeier

- Staatsoper Hamburg -

Das Hamburg Ballett John Neumeier ist neben dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg ein eigenständiger Teil der Staatsoper Hamburg. Sie ist Heimatbühne der Compagnie. Es begann mit der Übernahme des Hamburger Balletts 1973 durch den Ballettdirektor und Chefchoreografen John Neumeier. Er ist damit dienstältester Ballettdirektor der Welt und seit 2007 Ehrenbürger der Stadt Hamburg. Bei seiner Wahl 1996 zum Ballettintendanten wurde ihm eine "Ballett-Werkstatt" von der Stadt zugesichert, die im Schumacher-Schulbau in Hamburg-Hamm nach Umbau 1989 eröffnete. Zuvor bildete er seine BallettschülerInnen im ehemaligen Hofbräuhaus unweit der Staatsoper aus. Diese Fläche wurde später neu bebaut mit dem Cinemaxx. Die Ballettschule bildet Jugendliche im Alter von 10 - 18 Jahren für den Bühnentanz aus. Die Hamburger Ballett-Tage sind seit 1975 jährlicher Höhepunkt seiner Arbeit.

Neben den tänzerischen Leistungen zeigt der Gymnastiksaal der ehemaligen Oberrealschule für Mädchen - heute das „Fokine-Studio“ - ein Fresco der jüdischen Künstlerin Anita Rée (1885-1933), das sie 1930 mit dem Titel "Orpheus mit den Tieren" erarbeitet hatte. Sie war Mitglied der Hamburgischen Sezession. Darüber hinaus wirken drei Keramikbrunnen mit übergeordneten Kachelbildern für sich. Sie sind von Ervin Bossányi (1891-1975), der auch die 30 in Dreiergruppen aufgeteilten großen Seitenfenster sowie die beiden hohen Fenster im Westen und im Osten im Neuen Krematorium geschaffen hatte.

 

Gefördert wird das Ballettzentrum durch

*Charlotte Uhse (1909-1987)

 

2007 erhielt Professor John Neumeier den Herbert von Karajan Musikpreis 2007. Die Kultursenatorin erklärte bei der Preisübergabe dazu wörtlich, dass es "als Choreograph eine sehr große Auszeichnung ist  und zum Ausdruck bringt, wie sehr John Neumeier über das reine Ballett-Genre hinaus als Musikinterpret wahrgenommen wird. Wir als Hamburger haben das Privileg, die hohe Musikalität seiner Choreographien seit dreißig Jahren bewundern zu können.“

2012 erhielt Prof. John Neumeier den Gründgens-Preis, benannt nach Gustaf Gründgens (1899-1963), einem deutschen Schauspieler, Regisseur und Intendant mit nachhaltiger Wirkungskraft in Hamburg. Er ist der Theaterpreis der Hamburger Lions Clubs mit dem Deutschen SchauSpielHaus und ist dotiert mit einem Preisgeld von 15.000€. Gestiftet von der Mercedes-Benz Niederlassung Hamburg werden Persönlichkeiten auszuzeichnen, die einen bedeutenden Beitrag zur Darstellenden Kunst in Hamburg geleistet haben.

2013 wurde ihm für sein Lebenswerk der renommierte „Prix Benois de la Danse“ zugesprochen, der jährlich im Moskauer Bolschoi-Theater verliehen wird.

 

 

Adresse: Caspar-Voght-Str. 54 20535 Hamburg-Hamm-Nord
Telefon: 040 211 188 16

Homepage:  www.hamburgballett.de
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