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Japanisches Kirschblütenfest

- Partnerstädte -

Am 24.01.1861 unterzeichneten Japan und das damalige Preußen in Edo, dem heutigen Tokio, einen Vertrag über Freundschaft, Handel und Schifffahrt. Seit Beginn des offiziellen Austausches zwischen Japan und Deutschland 2011 wird mit der Herausgabe von Sonderbriefmarken und Veranstaltungen von Politik über Wirtschaft bis zu Wissenschaft, Kultur, und Sport in beiden Ländern gedacht.

Zwei Jahre vor Abschluss des Japanisch-Preußischen Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrags wurde 1859 in Nagasaki das späteren Hamburger Handelshaus C. Illies & Co. gegründet. Seit 1898 besteht ein Linienverkehr zwischen dem Hamburger Hafen und Japan. Kurz zuvor, 1883, hatte in Hamburg bereits das japanische Konsulat eröffnet; seit 1910 ist es ein Generalkonsulat. Mit rund 100 japanische Unternehmen, darunter 25 Europa-  und 35 Deutschlandzentralen (Panasonic seit 1962 und Olympus seit 1963 waren mit die ersten), gehört Hamburg zu den führenden Japan-Standorten in Deutschland. Vielfältig sind die japanisch-deutschen Beziehungen im Amtsgebiet Hamburg einschließlich Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen.

Seit 1967 wird alljährlich durch die japanische Gemeinde in Hamburg diese langjährige Verbundenheit  mit dem Kirschblütenfest und einem fantastischen Feuerwerk über der Außenalster im Mai gewürdigt. Die Kirschblüte ist ein wichtiges Symbol für die Japaner, denn sie verkörpert den Anfang des Frühlings und steht für Aufbruch, Vergänglichkeit und die zerbrechliche weibliche Schönheit.  Den Beginn dieser besonderen Beziehung wurde durch ein Geschenk verfestigt: die japanische Gemeinde Hamburg ließ gemeinsam mit den ansässigen Firmen ca. 5.000 Kirschbäume entlang des Alsterufers, der Kennedybrücke, der Alsterkrugchaussee und am Altonaer Balkon gepflanzt.

Unter der Federführung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Hamburg e.V. (DJG Hamburg) sind Orte der Feierlichkeiten:

  • in Planten un Blomen der japanische Garten. Dort wird rund um das japanische Teehaus bei gutem Wetter Vorführungen japanischer Teezeremonien, landestypische Köstlichkeiten sowie auch viele Informationen zu Japan angeboten.
  • das Asien-Afrika-Institut der Uni Hamburg, das nun auch schon seit mehreren Jahren den japanischen Kulturtag ausrichtet.
  • zum Zeitpunkt des Feuerwerks die Wasserfläche der Außenalster.

 

Übrigens sichert seit 1981 eine japanische Schule in Hamburg die problemlose Rückkehr des japanischen Nachwuchses in das japanische Schulsystem. Doch bereits in Hamburg erfahren die Jugendlichen die Bedeutung der „Japanischen Zeit des Hanami“  (Blüten betrachten). Sie beginnt bereits im Februar mit dem Blühen der Pflaumenbäume und erfährt ihren Höhepunkt in der kurzen Blütezeit der Kirschbäume von max. 10 Tagen. In ganz Japan wird diese Zeit gefeiert - mit einem Picknick unter den Bäumen.

 

Im Laufe des Jahres folgen Ende Mai das Japan-Filmfest Hamburg in Zusammenarbeit mit der Hochschule für bildende Künste Hamburg sowie 2014 das 25. Jubiläum der Stadtepartnerschaft Hamburg - Osaka.
 

Adresse: diverse Standorte

Homepage:  www.djg-hamburg.de/geschichte_djg.html
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