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Mahnmale für Bomben- und Kriegsopfer

- Gedenkstätte -

1952 weihte der damalige Bürgermeister Max Brauer (1887-1973) die Kriegsgräberstätte Bombenopfer Hamburg-Ohlsdorf in einem Staatsakt ein (4.Foto). Dazu hatte der Bildhauer Gerhard Marcks (1889-1981) im Innern des Mahnmals den Totenfährmann Charon in seinem Nachen bei der „Fahrt über den Styx“ in Form eines Reliefs in einem Kubus dargestellt. (1952 / 1.- 3.Foto).

Dazu wird außerhalb des Kubus in sternförmig angelegten Sammelgräbern auf Eichenbalken die Namen der zwanzig Hamburger Stadtteile benannt, aus denen die überwiegend nicht identifizierten Opfer des "Hamburger Feuersturms" kamen, die in den Bombennächten vom Juli bis August 1943 stammten und durch sechs Angriffe von britischen und US-Bombern umkamen. Umrahmt werden sie teilweise von Einzelgrabsteinen und Kreuzen (5.+ 6.Foto).

Bürgermeister Max Brauer mahnte dazu:

Habt den Mut, das Sterben Eurer Mütter, Väter, Schwestern und Brüder richtig zu deuten.

Sie hätten nicht geopfert werden müssen!

Nur weil man sich den Gewalttätern überantwortete, kam die Gewalt über unsere Familien und über unsere friedlichen Städte. Denn in einem freien Volke ist jeder für dieses WARUM mitverantwortlich.

 

Weitere Einzelgräber im Umfeld der Kapelle 13 erinnern an die Kriegsopfer sowie an Opfer nationalsozialistischer Gewaltmaßnahmen, Verschleppung und Vertreibung. Dazu gehören:

 

  • Niederländische Ehrenanlage mit Gedenkhaus sowie einer Bronzestatue des Bildhauers Cornelis van Kralingen (8.Foto), betreut von der niederländischen Kriegsgräberfürsorge Oorlogsgravenstichting

 

  • 300 Gräber mit  Kissengrabsteinen polnischer Opfer um ein 2m hohes Granitkreuz

 

  • Gräber von 140 Mädchen und jungen Frauen aus den Ländern der Sowjetunion. Eine Stele und sechs Namenstafeln erinnern an die 14 bis 25 Jahre alten Frauen. Sie mussten in der Radio-Röhren-Fabrik Valvo-Phillips in Eimsbüttel zwangsarbeiten. Die Mädchen kamen bei einem Bombenangriff auf das Valvo-Werk um, weil ihnen verboten war, den Luftschutzbunker zu betreten

 

  • Vergessene Gräber der Kinder von Zwangsarbeiterinnen

 

 

    Eine Gedenkmauer (1977 / 7.Foto) mit der Inschrift: „Unsere Verpflichtung: Versöhnung und Frieden“ und einem Relief Trauernder von Herbert Glink weist vor Ort auf die Kriegsgräberstätte mit Opfern aus 28 Nationen hin, darunter auch aus China. Letztgenannten wurde Spionage unterstellt.

     

    Gegenüber vom neuen Krematorium steht seit 1949 unübersehbar das 106m hohe Mahnmal für die Opfer von NS-Verfolgung (10.Foto). Auf einem Stein eingetragene 25 Namen sowie Asche in 105 Urnen aus nicht nur deutschen Konzentrations- und Durchgangslagern erinnern an die gewaltige Zahl von Opfern außerhalb der eigentlichen Kriegsfelder.

     

    An der Cordesallee gegenüber vom Wasserturm und unweit des Gemeinschaftsgrabes der St.Markus-Kirche befindet sich eine Einzelgrabanlage von namentlich bekannten Opfern der Hamburg-Bombardierungen von 1940-1945. Im Zugangsbereich weist eine eiserne Dornenkrone des Bildhauers Egon Lissow (1926-1990 / Leiter des Kulturdienstes des Friedhofs / 9.Foto) darauf hin.

     

    Adresse: Zwischen Kirschenallee - Sorbusallee - Eichenallee und Mittelallee / Ohlsdorfer Friedhof
    Verkehrsanbindung: Bus 170 Station Kirschenallee oder Eichenallee

    Homepage:  keine
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