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Arbeit am Kunstwerk

- Kunst im öffentlichen Raum -

Der Bildhauer und Medailleur Selmar Werner (12.12.1864-19.08.1953) wirkte deutschlandweit, u.a. in Dresden (Schillerdenkmal), Radebeul (Grabmal von Karl May), Bamberg umd Gera.

Eine der wenigen Skulpturen im norddeutschen Raum befindet sich auf dem Gelände eines Sportvereins in Poppenbüttel: Der Diskuswerfer aus Marmor von 1907, eine der ältesten Skulpturen in Hamburg. Leider fehlt ihm auch 2017 noch die abgebrochene Hand mit dem Diskus, Verbleib unbekannt. Seine Nacktheit wurde durch Übermalen in den Vereinsfarben versucht zu kaschieren - sehr bedauerlich (1.+2.Foto).

 

Spannend und vielseitig ist die Stele Musikanten aus glasierter Keramik (1963) von Dieter Kressel auf einer Grünfläche einer Lokstedter Grundschule.

Doch leider bestehen seit Jahren diverse Defekte an dem Kunstobjekt ; auch ein kleines Bäumchen hatte sich dort einen Standort gesucht. Engagierte Bürger haben sich nun endlich bei der zuständigen Kulturbehörde durchsetzen können und eine Restaurierung erreicht (3.+4.Foto).

 

Erfreulich dagegen ist der Kunstfund im ehemaligen Nebengebäude des Gymnasium Johanneum (1905 /  Architekt Carl Johann Christian Zimmermann) in der Armgartstraße, heute der Campus der HAW Hamburg des Department Modedesign, Kostümdesign, Textildesign und Bekleidung (vormals „Meisterschule für Mode“). Dort wurden im Treppenhaus des Eingangsbereichs zwei Mosaike wiederentdeckt, die zuvor mit Pinnwänden verkleidet gewesen waren: Die Glasmosaike mit Vögeln und Schmetterlingen (1955 / 5.Foto) sind von Annette Caspar (1916-2003). Dagegen weisen ihre drei Glasmosaike „Wasser - Luft - Erde“ (1957) in der Schule Paul-Sorge-Straße in Niendorf erhebliche Schäden auf (6.Foto).

 

Verheerend ist die Situation mancher Objekte nicht nur von namhaften KünstlerInnen an Hamburgs öffentlichen Gebäuden:

    • 7.Foto = Eduard Bargheer (1901-1979): 1982 Sportler als Glas-Mosaik in der Grundschule Bahrenfeld mit erheblichen Abplatzungen.

     

    • 8.Foto = Otto Peters (1882-1952): 1965 Stelzenläufer aus Bronze liegt abgebaut im Heizungskeller der Schule Volksdorfer Damm.

     

     

    Wissenswert sind in diesem Zusammenhang auch die Informationen zu Verlorene Kunst und zu Raubkunst.

     

    Adresse: diverse

    Homepage:  ohne