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Volkspark Altona

- Parkanlage -

Der Altonaer Volkspark ist mit knapp über 200ha größer als der Stadtpark, doch sein wahrgenommener  Stellenwert als öffentlicher Park ist weitaus geringer. Das liegt mit Sicherheit auch an seinem Alter, das mit 100 Jahren angegeben und 2014 entsprechend gefeiert wurde. Doch die in den letzten Jahrzehnten angelegten angrenzenden neuen Baulichkeiten (BAB 7, DESY Forschungszentrum, neue Sportanlagen etc.) ließen ihn aus dem Blickfeld verschwinden und das Parkinnere verwildern. Es war  nicht ausgeschlossen, dass selbst vermeidlich Kundige sich auf dem 22km langen Wege-Streckennetz verlaufen. Dabei hat der Volkspark viel zu bieten und könnten viele der Einrichtungen Markierungspunkte sein; doch man sieht sie nicht.

Das ändert sich. Neben den markanten Bauten von Trabrennbahn, Volksparkstadi-on und DESY werden auch die kleinen Objekte nach entsprechender Sanierung wieder hervortreten:

 

 

  • das hölzerne Schaugartenhaus, das zwischendurch als Bauhof genutzt wurde und nun wieder für Ausstellungen zur Verfügung steht.

 

  • der aufwendig und kunstvoll gestaltete 25ha große Schulgarten mit:
  • dem Schleswig-Holstein Modell - eine Hommage an Altonas Vergangenheit. Die Ausfertigung von 1920 wurde von Ignoranten 1998 eingeebnet und erst auf Druck der Bevölkerung wieder hergestellt. Nunmehr als steinerne und weniger kunstvoll gefertigte Variante.
  • dem Pavillon, der nach dem historischem Vorbild des Gartenbaudirektors Tutenberg Dank zahlreicher Unterstützer zum 100. Geburtstag rekonstruiert werden konnte.
  • dem Pinguin-Brunnen aus 1925, von dem der Name des Künstlers im Gegensatz zu seinem Pendant im Stadtpark (August Gaul) nicht bekannt ist. Auch er war - wie viele öffentliche Brunnenanlagen in Hamburg - völlig heruntergekommen. Doch nachdem die Brunnentechnik erneuert und die Oberfläche zum Jubiläum wieder hergestellt worden sind, ist er eine Bereicherung der Parkanlage.

 

  • der Dahliengarten zwischen Parkanlage und dem Hauptfriedhof Altona

 

  • dem Spielplatz an der großen Liegewiese

 

  • dem weißen Findling am Haupteingang zum Altonaer Volkspark, dem Sylvesterstein. Als Gedenkstein erinnert er an den großen Förderer des Parks Friedrich Silvester (1871-1914), Senator und Stadtbaurat in der damals freien Stadt Altona - mit der geöffneten Tür im Wappen.

 

  • dem Klempau's Biergarten an der Milchhalle.

 

 

Der Gedanke für einen Volkspark an dieser Stelle startete bereits 1875. Damals war Altona noch eine selbständige preußische Stadt, in der einige Privatleute mit der Forderung an den Altonaer Magistrat unter Senator Sylvester herangetreten waren, an der Grenze der wachsenden Stadt mit Industrieanlagen inmitten von dicht besiedelten Wohnquartieren frei zugängliche und erholsame Grünflächen im Sinne der Reformgartenbewegung für das Volk zu schaffen. Nachdem der Magistrat 1913 unter Oberbürgermeister Bernhard Schnackenburg (1867-1924)  eine entsprechenden Beschluss gefasst hatte, begannen erste Planungen, damals noch unter dem Arbeitstitel: Kaiser-Wilhelm-Park.

Doch erst viel später begann die Realsierung nach Vorgaben des Bauzonenplans von Oktober 1922; er wurde später Bestandteil der neuen Bauordnung vom 02.07.28 für das vergrößerte Altona (1927:  Eingemeindung von Nienstedten, Blankenese und Rissen im Westen und Richtung Norden bis Eidelstedt aus dem Landkreis Pinneberg). Dort waren bereits  die heutige Fläche mit Volkspark, Friedhof Altona, Trabrennbahn sowie Sport-Anlagen ausgewiesen. Die damals angedachten und später umgesetzten nicht kommerziellen Angebote von einem großen Sportplatz, einen Paddelsee, ein Planschbecken, ein Licht- und Luftbad und ein Freibad mit 100m-Schwimmbecken mußten um die Jahrtausendwende dem Kommerz weichen. Dort stehen jetzt Sport- Arenen und Kfz-Parkplätzen. Übrigens, erst durch das Großhamburg-Gesetz von 1937 galt der von Hamburg entwickelte Baustufenplan auch für Altona.

 

Adresse: August-Kirch-Straße in Hamburg-Bahrenfeld
Öffnungszeiten: - ganztägig -

Homepage:  ohne
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