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Skulpturen von Friedrich Wield

- Kunst im öffentlichen Raum -

Die Skulptur "Aetherwellen" wurde im Auftrag der Stadt 1933 von Friedrich Wield (1880 - 1940) geschaffen. Damit sollte Heinrich Hertz geehrt werden, dem als erster der Nachweis von elektromagnetischen Wellen gelang. Doch aufgrund dessen jüdischen Herkunft verbot das Nationalsozialistische Regime die Aufstellung der Skulptur - nach Kriegsende geriet sie in Vergessenheit.
Obwohl Dank dieser Entdeckung ein Informationsaustausch über Kilometer möglich wurde. Es begann mit den Langwellen, durch die der Seefunk mit den bekannten 500 kHz sich schnell weiter entwickelte und durch den Untergang der Titanic standardisiert wurde.
 
Erst 1994 erfolgte die Aufstellung dieser Bronzeskulptur durch die Kulturbehörde. Friedrich Wield war Gründungsmitglied der Künstlervereinigung "Hamburgischen Sezession" und deren erster Vorsitzender von 1919 - 1922. Vom ihm sind u. a. auch
  • an der Vorderseite der Bugenhagenkirche (1929) in Barmbek die zwei äußeren Klinkerstatuen (Stephan Kempe / Theologe + Johann Ziegenhagen / Reformator) 
  • die "Startende", eine Mädchenskulptur aus Muschelkalk an der Berufsschule Uferstraße (1928). Diese ehemalige Mädchenschule hatte 2010 das Angebot der Kulturbehörde genutzt und als Teilprojekt für Kunst im öffentlichen Raum einen Audioguide über die Bronzeplastik Aetherwellen erstellt. Sie kann kostenlos angesehen werden.
  • der Nachguss der von Wield erstmals 1929 geschaffenen und leider 1974 zerstörten Büste des Bürgermeisters Werner von Melle im Hauptgebäude der Universität Hamburg.
  • eine 1929 erstellte Senatsplakette zum Andenken an Aby Warburg im Eingangsbereich des Planetariums.
Adresse: diverse Standorte

Homepage:  keine