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Stahlbark Seute Deern

- Maritimes -

Als Gaffelschoner lief die Seute Deern 1919 von einer Schiffswerft im Bundesstaat Mississippi vom Stapel. Sie ist demnach eine gebürtige Amerikanerin, damals noch getauft auf den Namen Elisabeth Bandi.

 

Erst 1931 wurde ihre neuer Heimat Europa; dort fuhr sie unter finnischer Flagge durch Nord- und Ostsee. Doch bereits 1938 kaufte das Reeder-Ehepaar Elsa Hermine Agnes Essberger-Wolff und John Leonhard Theodor Essberger das Holzschiff, um es bei Blohm + Voss zu einer Bark mit Stahlrigg umbauen zu lassen. Danach wurde sie auf den Namen Seute Deern getauft. Erkennbar durch die große Galionsfigur in Form eines "süßen Mädchens" (auf Plattdeutsch: Seute Deern / 1.Foto) am Vordersteven, darunter da blaue E der Essberger-Reederei. Diese Figur soll übrigens eine Nachbildung sein. Das Original befindet sich unter Deck im großen Saal des Schiffsrestaurants (6.Foto).

Seit 1971 nun liegt die "Seute Deern" (2.Foto) in Bremerhaven am Alten Hafen. Aufgrund ihres desolaten Zustandes (7.Foto) wird seit 2018 vorausschauend geplant, den Dreimaster auf einer Werft gründlich zu überholen. Momentan ist das Jahr 2022 angedacht; bis dahin wird der Restaurationsbetrieb auf der Bark wie gewohnt im Alten Hafen liegen. Eigner ist das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) gegenüber. Dort befindet sich der höchstspannende Zusammenbau der Bremer Kogge in Form des Längsschnitts von Kiel und Steven, umgesetzt durch die Forscher- und MitarbeiterInnen des Leibniz-Institut für Maritime Geschichte.

 

Das Schiff auf dem Grabstein der Eheleute Essberger auf dem Friedhof in Hamburg Nienstedten stellt eine Abbildung (8.Foto) des ehemaligen Frachtseglers Seute Deern dar.

 

Ein weiteres Segelschiff mit diesem Namen ist in einer Buddel vor Anker gegangen (9.Foto) und ziert die Bibliothek eines Kulturkarte.de-Teammitglieds.

 

In der Hamburger  HafenCity liegt das ehemalige Seebäderschiff Seute Deern.

 

 

 

Adresse: Hans-Scharoun-Platz 1 in 27568 Bremerhaven

Homepage:  www.seutedeern.de