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Kirchenfeiertage im Frühjahr

- religiöse Orte -

Ostern - Pfingsten = Zeit für Besinnung

Passionszeit: Der Prophet Jesus sprach vom Reich Gottes und sagte: Das Reich Gottes ist nahe, wo Menschen sich für Gott entscheiden. Bei euch fängt es an! Er beschrieb es folgendermaßen: Hungernde werden gesättigt, Traurige getröstet, Schuldigen wird vergeben. Die Mächtigen der damaligen Zeit wollten von diesem Reich nichts wissen. Sie nahmen Jesus gefangen und verurteilten ihn. Sie ließen ihn kreuzigen...!

Ein besonderer Tag ist dabei der Karfreitag, an dem Jesus gekreuzigt wurde. Ostern ist das wichtigste Fest im Kirchenjahr. Es beginnt in der Nacht vor dem Ostersonntag.

Das Licht, die Sonne oder das Feuer sind Zeichen für Ostern. Die Osterfeuer - hier vor der Adventskirche - werden bereits am Samstagabend angezündet (5.+ 6.Foto) und sind Bräuche aus germanisch bzw. heidnischer Zeit. Sie haben sich im christlichen Glauben durchgesetzt. Mancherorts wird auf der Spitze der aufgestapelten Holzstöße eine Puppe - oftmals in Gestalt einer Hexe - angebracht und mitverbrannt. Hexenverfolgung und Folterungen sind im Europäischen Raum längst verboten. Doch in diversen Afrikanischen Staaten sind diese totbringenden Rituale insbesondere an Frauen selbst im 21. Jahrhundert üblich.

Im christlichenGlauben soll das Osterfeuer auf die Auferweckung Jesu hinweisen. Er ist gestorben, aber Gott hätte ihn zu neuem Leben erweckt. Viele Christen glauben das, wenn sie Ostern feiern und daran, dass das Reich Gottes begonnen hätte und eines Tages von Gott vollendet würde???!

Weithin üblich ist es, dass Eier bemalt und an Sträucher etc. gehängt werden (3. + 4.Foto). Es werden den Kindern Märchen vorgelesen, in denen oftmals der Hase eine prägende Rolle spielt (1.+ 2.Foto).

 

Seit dem 24.02.22 und auch noch am 27.03.22 - drei Wochen vor den strengreligiösen Kirchenfesttagen zu Ostern und nach über 70 Jahren Frieden in Europa nach den zwei großen Kriegen von 1914-1918 und von 1933-1945 - wird 2022 in der Ukraine gebombt. Infolgedessen steigt die Zahl der Flüchtlinge. Und wir, die (noch) geschützt und entspannt zu Hause diese tragischen Nachrichten kaum ertragen können, suchen hilflos nach Hilfestellung. Sach- und Geldspenden sind das Eine, persönliches Engagement durch ehrenamtliche Dienstleistung bzw. durch Angebote von Übernachtungsmöglichkeiten ein Weiteres. Doch auch Gesten sind bemerkenswert. So die Gestaltung eines Altenheimes für die Osterfeiertage durch angepasste Farbwahl von gelb + blau insbesondere der Ostereier (3.Foto).

 

 

Himmelfahrt: An diesem Tag, 40 Tage nach Ostern, denken Christen daran, dass sie Jesus nicht mehr sehen können, weil er bei Gott ist. Dennoch sei Jesus unter ihnen, wenn von ihm überlieferte Geschichten erzählt  werden und die Gläubigen sich daran halten, was ihnen darin offenbart wird

Pfingsten: An diesem Tag, 50 Tage nach Ostern, erfolgt die Auferstehung von Jesus als Heiliger Geist. Fünfzig heißt im Griechischen "pentecoste"; davon leitet sich der Name "Pfingsten" ab. Pfingsten war die Geburtsstunde der christlichen Gemeinde, der Kirche. Das Pfingstfest hat seine Wurzeln im Judentum. In der jüdischen Religion wird am fünfzigsten Tag nach Passah das Fest Schawuot gefeiert – beides Veranstaltungen im ursprünglichen Zusammenhang mit Erntefesten.

Als Fest des Heiligen Geistes ist es auch ein Fest der Hoffnung und der Freude, der früher mit dem Schlachten des Pfingstochsen in der Dorfgemeinschaft gemeinsam gefeiert wurde. Auch die Tradition, die Häuser mit jungem Birkengrün zu schmücken, ist in vielen Städten und Orten in Deutschland inzwischen leider unterentwickelt.

 

Klar denkende Menschen wissen um das Erste Konzil von Nicäa (heute Iznik), ein Ort in der Nähe von Istanbul / Türkei. Die hieß um 325 nach Christi noch Konstantinopel (davor Byzanz), denn der Herrscher war Konstantin I. Er berief ein Konzil in Nicäa ein und viele religiöse Würdenträger folgten der Einladung.

Erst dort wurde "beschlossen", dass Jesus nicht mehr nur Mensch und Prophet war - wie noch immer im muslimischen Glauben - sondern ab sofort Gottes Sohn!

Interessant zu wissen, dass das Osmanische Reich - heute die Türkei - auch mit den herbstlichen Feiertagen mit dem Christentum verbunden ist. So war ein Teilnehmer am Konzil der Bischof Nikolaus von Myra. Er verstarb am 6.Dezember - im christlichen Glauben der Nikolaustag. Die Stadt Myra (heute Demre, zuvor Kale) liegt an der südlichen Mittelmeerküste unweit von Antalya / Türkei. Dort befindet sich die ehemalige byzantinische St.-Nikolaus-Kirche mit dem Sarkophag des heilig gesprochenen St.Nikolaos.

 

 

 

Adresse: diverse

Homepage:  keine
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