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Wesentliches Datenmaterial ist der Presseerklärung vom 21.02.17 der Pressestelle des Senats entnommen.

Staatsopernwerkstätten mit Fundi

- Theater -

Bisher verteilten sich die Werkstätten und -fundi der Hamburger Staatsoper auf drei Standorte in Barmbek und Eidelstedt. Durch den Neubau eines Zentralgebäudes auf dem ehemaligen Gelände des Huckepackbahnhofs im Billebogen in HH-Rothenburgsort wird eine Aufwertung des Areals ermöglicht, das weitere hochwertige Industriebetriebe anlocken soll. Dazu wird das Gelände der ehemaligen Güter- und Verschiebebahnhofsanlagen in Rothenburgsort durch die Hafencity GmbH erschlossen entsprechend des Stadtentwicklungsplanes „Stromaufwärts an Bille und Elbe“. Erste Maßnahme dafür ist eine Anhebung des Bodenniveaus um ca. 6m.

Damit wird der Stadtteil aufgewertet und eine Vielzahl von anspruchsvollen Arbeitsplätzen nicht nur in den Dekorationswerkstätten etc. ermöglicht. Wohnraum ist aufgrund der vielfältigen verkehrsbedingten Lärmimmissionen nicht vorgesehen. Eine bessere Anbindung zum nahegelegenen Bahnhof Rothenburgsort ist beabsichtigt.

 

Bauherr für die Opernwerkstätten und -fundi der Hamburgischen Staatsoper ist das städtische Immobilienunternehmen Sprinkenhof AG. Deren Ausschreibung unter dem mit Kürzel OWF sieht nachstehende Neubauten vor:

  • Kulissenfundus mit Regalanlage (ca. 6.700m² BGF),
  • mehrgeschossigen Kostüm- und Maskenfundus (ca. 5.200m² BGF)
  • Dekorationswerkstätten (ca. 10.250m² BGF).

Das Hamburger Architekturbüro DFZ Architekten entwickelte dafür die erforderlichen Planmaterialien. Die Stadt Hamburg ist alleinige Gesellschafterin der Objektgesellschaft IVK Immobilienverwaltung für Kultur GmbH & Co. KG, die die Sprinkenhof bereits 2016 gegründet hat.  Die Objektgesellschaft stellt das Baubudget in Höhe von 68,4 Millionen Euro zur Verfügung und vermietet das Objekt nach voraussichtlicher Fertigstellung in 2018 an die Staatsoper. Die Weiterentwicklung der angrenzenden Flächen im Billebogen erfolgt durch die Billebogen Entwicklungsgesellschaft mbH & Co KG (BBEG), einem Tochterunternehmen der HafenCity Hamburg GmbH.

Der zukünftige Baukörper soll eine Ausstrahlung haben - insbesondere durch seine einem Opernvorhang nachempfundenen faltenreichen Außenfassade sowie seiner Farbgestaltung in Ziegel-Rotbraun -, die einen künstlerisch hochwertigen Gesamteindruck vermitteln könnte. Damit wird auch für dieses städtische Kulturbauwerk - noch dazu realisiert durch ein städtisches Unternehmen - die Berücksichtigung von Kunst am Bau ausgeschlossen!

Adresse: Billebogen in Hamburg-Rothenburgort
Verkehrsanbindung: S3 Station Rothenburgsort

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