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streetart

- Kunst im öffentlichen Raum -

 

 

Graffiti ist allgemein bekannt – doch streetart-Kunst ist eine eigene und vielfältige neue ART!

Kenner von streetart nutzen natürlich Fachbegriffe wie Urban Calligraphy oder Urban Art. Doch wie immer man es auch nennen mag handelt es sich um die Weiterentwicklung des klassischen amerikanischen Graffiti. Dort legten sich insbesondere Jugendliche „Nicknames“ zu - sogenannte TAGS, die - erweitert als PIECEs - dem Laien oftmals mehr durch Größe und Farbintensität an ungewöhnlichen Standorten auffielen. Deren „Botschaft“ war oftmals (im wahrsten Sinne des Wortes) kaum zu entziffern, indes sich die Kunstvermittlung bei streetart eindeutiger und niveauvoller entwickelte.

Deren Künstler erreichen mit ihrer deutlichen Bildersprache schnell ihre Betrachter, die - gleich aus welcher Gesellschaftsschicht - sich angesprochen fühlen. Oftmals lädt die gekonnte Bildkunst im öffentlichen Raum zumindest zum Schmunzeln ein, wird also erkannt und . Die Formen der Abbildungen sind  inzwischen vielseitig und vielfältig:

  • handelsübliche Kacheln mit eigenen Abbildungen
  • Kreidezeichnungen
  • Schablonengraffiti („Stencil“ bzw. franz. „Pochoir“)
  • Sticker, die durch ihre selbstklebende Eigenschaft schnell weiträumig verbreitet werden können
  • Werbeaufkleber – oftmals an Verkehrsschildern zu finden. Ihre Verbreitung nimmt ab, da kommerzgesteuert und wenig eigenständig.

 

 

Bekannte Hamburger - bevorzugt im Schanzenviertel und Karolinenviertel - bis weltweit anzutreffende Cut Outs, also freche bis lustige, oftmals auch gesellschaftspolitische Einblicke sind u.a.:

 

  • „Le Rat“ von dem Franzosen BLEK,
  • „Andre the Giant“ vom Amerikaner Shepard Fairey,
  • Dave the Chimp mit seinen Bohnen (statt Böller) und „Los Piratos“,
  • „Herzhaftes“ von Nick Walker
  • Kreidezeichnungen von David Zinn
  • Mini-Zeitungsausschnitte von Pablo Delgado, die erst durch den zugefügten Schattenwurf in das Blickfeld des Betrachters fällt.
  • haushohe Figuren (MURALS) an Fassaden durch den New Yorker WK INTERACT
  • Schablonen-Zeichnungen von Banksy aus Bristol
  • Styropor-Schriftzüge in 3D vom Künstler PUSH  

 

Die Objekte auf den Fotos 1 - 6 befinden sich u.a. im Schanzenviertel, im Karolinenviertel, Eimsbüttel und St.Pauli. Eine Abbildung kommt aus Wien.

 

Eine gewisse Berühmtheit erlangte erst kürzlich eine Abbildung in der Michaelispassage - siehe 1. Foto. Um es vor Zerstörung zu schützen, ließ die Spielberger Stiftung 2011 über die Schablonengraffiti "Bomb Hugger" eine Acryl-Scheibe anbringen. Dort umarmt ein Mädchen eine Bombe, das einzig vollständig erhaltene Bild von drei Werken des streetart-Künstlers Banksy, gezeichnet 2002 auf dem Festival Urban Discipline in Hamburg. Seine wirkliche Identität ist nicht bekannt.

 

Auch werden Dank streetart weltweit aus sich mehr und mehr angleichenden Stadtzentren ebenso wie monotonen und leblos wirkenden Vororten wieder Orte mit eigener Identität. Doch da diese Kunst nicht für dauerhaft angelegt ist, kann ein ständiger Wechsel erwartet werden, der zu wiederholten Besuchen einlädt und eine weitere positive Belebung mit sich bringt.

 

Adresse: - diverse Standorte -

Homepage:  keine