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© Fotos und Text wurden uns netterweise von den Museen zur Verfügung gestellt. |
Das Zoologische und das Botanische Museum sind Einrichtungen der Universität Hamburg. Die Museen, deren Wurzeln innig mit den hanseatischen Seefahrer- und Entdeckertraditionen des 17. Jahrhunderts verwoben sind, verstehen sich dabei nicht nur als wissenschaftliche Sammlungen, sondern öffnen sich allen Wissbegierigen, Bürgern und Gästen unserer Stadt zum Schauen, Staunen und Fasziniertsein. Die wissenschaftlichen zoologischen Sammlungen zählen unter Fachleuten zu den bedeutendsten Deutschlands.
Bereits am Eingang der Schausammlung grüßt eine gute alte Bekannte: das beliebte NDR-Walross Antje, das nicht nur kleine Besucher begeistert. Zahlreiche Säugetiere, darunter so imposante Huftiere wie das Nashorn oder das Okapi, eine Primatensammlung vom Mausmaki bis zum Orang Utang, faszinierende Raubtierexponate wie der sibirische Tiger, und eine für Norddeutschland einzigartige Ausstellung von Skeletten und Modellen verschiedener Walarten mit einem kompletten Pottwalskelett, lassen den Besucher, anders als im Zoo, fast hautnah heran treten. Beeindruckende Exponate hierzulande bereits ausgerotteter Tierarten, wie z.B. Braunbär, Elch und Wisent, vermitteln nicht nur einen umfassenden Eindruck von der ursprünglich heimischen Tierwelt, sondern bieten Zeichnern, Malern und Fotografen attraktive Motive. Auch Freunde von Tierstimmen dürfen sich freuen: dem aktuellen Vogel des Jahres und Walgesängen kann gelauscht werden. Ein Kleinod, das intensive Betrachtung verdient, ist die ornithologische Ausstellung, in der alle in Mitteleuropa vorkommenden Vogelarten präsentiert werden.
In einem anderen Teil des Museums sind in ErgŠnzung zu den FreilichthŠusern in Planten un Blomen seit kurzem Teile der umfangreichen Schausammlung des Botanischen Museums untergebracht. Den Zugang eröffnet das historische Prunkstück der Schausammlung: eine Würgefeige aus Kamerun. Wissenswertes gibt es zu den aktuellen Pflanzen des Jahres zu erfahren. Ob Gewürzpflanzen, Ölpflanzen, Faser-, Genussmittel-, Stärke- und Zuckerpflanzen oder einheimische Pilze - hier bleibt keine Frage offen. Mit ihren wohlgeformten, exotischen Früchten und Samen erinnert die Schausammlung an die Schenkungen und Ankäufe von Hamburger Kapitänen und Kaufleuten des 19. Jahrhunderts, und spiegelt dabei die Eigenschaft der Stadt als "Tor zur Welt" wider.
Der Eintritt in beide Museen ist frei!
| Adresse: |
Martin-Luther-King-Platz 3 20146 Hamburg |
| Telefon: | +49 (0)40 428 38 2276 |
| Öffnungszeiten: |
Di - Fr: 9:00 -18:00 Uhr. Sa/So: 10:00 - 17:00 Uhr. In der Mittagspause von 13:00-14:00 Uhr |
| Verkehrsanbindung: | Metrobusse 4 und 5 bis Grindelhof |