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Ohlendorff’sche Villa

- Historisches Gebäude -

Hamburgs erster Botanischer Garten wurde 1821 von Johann Georg Christian Lehmann (1792-1860) entwickelt; der Garten befand sich im heutigen Planten un Blomen. Technische Leiter der damals 2,5ha großen Fläche war Johann Heinrich Ohlendorff (1788-1857). Er gestaltete auch private Gärten, darunter den Jenisch-Park.

Seine Söhne Albertus (1834-1984)  und Heinrich Ohlendorff (1836-1928) erwarben ein Vermögen durch den Handel mit Guano (Exkremente von Seevögeln, u.a. Pinguine + Kormorane)  -  ähnlich wie der Reeder Henry B. Sloman durch Handel mit dem Salpeter. Ausgebildet wurden sie im Handelshaus Mutzenbecher; befreundet waren sie u.a. mit Fürst Otto von Bismarck.

Und ähnlich wie Sloman das Chilehaus bauen ließ, beauftragte Heinrich Freiherr  von Ohlendorff (1873 geadelt) den Architekten Martin Haller für  den Bau des Dovenhofs (1886) - erstes Kontorhaus in Hamburg. Heute steht auf dem Gelände das ehemalige Spiegelgebäude von Kallmorgen.

Drei Generationen der Familie von Ohlendorff hatten ihren Wohnsitz in Volksdorf. Dort ließ Hans v. Ohlendorff (1880-1967) das alte Gutshaus - vom Architekten Martin Haller als Sommerhaus 1878 gebaut - abreißen und vom Architekten Erich Elingius (1879 - 1948) ein neues Herrenhaus 1929 im damals noch Holsteinisches Gebiet errichten.

 

Nachdem das Gebäude incl. großer Parkfläche an die Stadt verkauft wurde, nutzte diese es bis 2008 als Ortsamt Walddörfer. Erst 2014 erhielt die Villa nach denkmalgerechter Sanierung durch den Architekten Gerhard Hirschfeld eine neue Nutzung als Kulturhaus durch den Kulturkreis Walddörfer e.V., dessen Vorsitzender Helmer Christoph Lehmann mit treibende Kraft für die neue Nutzung durch die Stiftung "Ohlendorff'sche Villa" war. Damit wurde das Haus wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
 

Adresse: Im Alten Dorfe 28 in 22359 Hamburg-Volksdorf
Verkehrsanbindung: U1 Station Volksdorf

Homepage:  www.ohlendorffsche.de