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Volksmärchen an Gebäuden in Wohnvierteln

- Kunst im öffentlichen Raum -

Wohnhaus Mergellstr. 10 in 21073 HH-Harburg

Das unter Denkmalschutz stehende Mehrfamilienhaus Mergellstr.10 von 1927 ist quasi das Juwel einer Etagenhausgruppe nahe der Harburger City. Im Auftrag der Genossenschaft "Bauring" realisierte der Architekt Eugen Schnell (1885-1947) eine Einheit von Wohngebäuden entlang der Wohnstraße, deren Fassaden vor und zurück springen und schon dadurch ein interessantes Äußeres bekamen.

Dank der ansprechenden vierstöckigen Loggiafassade mit den keramischen Fensterumrahmungen und Hauseingängen, nimmt dieses Ensemble des Neuen Bauens und des Expressionismus aus den 30-er Jahren zusätzliche prägende Gestalt ein. Insbesondere aber die Volksmärchenfiguren in hellem Terrakottabraun vor hellblauem Grund, begleitet durch Sternmustern in quadratischen Feldern machen aus den Balkonbrüstungen Schmuckbänder.

Die Keramikfiguren sind von Richard Kuöhl (1880-1961) gestaltet worden. Weitere bekannte Werke von ihm sind beispielhaft der Hummel, die Ornamentik an der Gorch-Fock-Halle sowie die Plastiken am Holthusenbad und am Chilehaus.

 

Schule in 20246 HH-Eppendorf

Auch die ehemalige nach einem Entwurf von Albert Erbe 1912 gebaute Knabenschule an der Breitenfelder Str. 35 in Eppendorf ist mit einem  Dekor versehen. Kindermärchen- und Tier-Motive aus Sandstein begleiten die Fassade im schlichten Weiß auf beschen Grund in Form eines Schmuckbandes. Das befindet sich unterhalb des geknickten Steildachs zwischen dem 2. und 3. Geschoss. Doch Höhepunkt an diesem Schulgebäude ist ein Giebel, in dem mittig eine Uhr eingesetzt wurde. Die Zeiger und Zahlen sind in goldener Farbe abgesetzt sowie der Schriftzug: Die Zeit eilt.

Passend dazu die zwei Zeilen von Wilhelm Busch: „Eins, zwei, drei im Sauseschritt, die Zeit, sie eilt – wir eilen mit."

 

Wohnanlage Fiefstücken  in HH-Winterhude

Fiefstücken ist Plattdeutsch und bedeutet fünf Stücke. Im angrenzenden Umfeld gibt es weitere Straßennamen mit  plattdeutschem Zahlenwerk. Vielleicht waren hier ursprünglich 5 Flächen zusammengefügt worden, sodass  die 1931 von der Architektengemeinschaft  Klophaus, Schoch, zu Putlitz erstellte Wohnsiedlung gebaut werden konnte. Sie hat sechs Märchenfiguren durch den Bildhauer Richard Kuöhl anfertigen und dort an sechs markarten Orten aufstellen lassen:

  • Plastik "Hänsel und Gretel"
  • Plastik "Gänseliesl"
  • Plastik "Schweinehirt"
  • Plastik "Brüderchen und Schwesterchen"
  • Plastik "Rotkäppchen"
  • Plastik "Rattenfänger von Hameln"

Mittelpunkt der Anlage ist das ehemalige Gemeinschaftshaus des Rentnerheims der Kleinrentner-Speisung e.V., das alsbald zum Kino umgenutzt wurde. Seit über 40 Jahren beherbergt es das MAGAZIN. Hamburgs ältestes Programmkino nutzt die Räume als Filmkunsttheater sowie für Lesungen und Livekonzerte.

Adresse: - diverse Standorte -

Homepage:  ohne