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Foto zum Thema <%= Bahnhof Blankenese%>   
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Erstes Foto im früheren Zustand © Bildarchiv Hamburg. Der Text wurde uns freundlicherweise vom Denkmalschutzamt Hamburg zur Verfügung gestellt

Blankeneser Bahnhof unter Denkmalschutz

- Historisches Gebäude -

Der Blankeneser Bahnhof am Erik-Blumenfeld-Platz ist nun als ein bedeutendes Zeugnis der Verkehrsgeschichte und der Ortsgeschichte Altonas und Blankeneses unter Schutz gestellt worden. Als einer der seltenen Kopfbahnhöfe in Hamburg wurde er 1867 in Betrieb genommen, um die westlichen Elbvororte für den Alltags- und Ausflugsverkehr an Altona und die Hamburger Innenstadt anzubinden. Damit förderte er die Entwicklung des einstigen Fischerdorfes Blankenese zu einem beliebten Villenviertel. Entsprechend der Bedeutung der Bahnstrecke und dem gehobenen Charakter der westlichen Elbvororte wurde der Bahnhof als repräsentativer Putzbau im Rundbogenstil errichtet.   

 

Der kompakte Ursprungsbau von 1866/67 besitzt zu jeder Seite fünf Fensterachsen und einen überhöhten Mittelrisalit. Beim Bauschmuck bediente man sich entsprechend dem damaligen Zeitgeist unterschiedlicher historischen Epochen und verwendete Elemente der Romanik (Bogenfries), Gotik (Vierpässe) und der Renaissance bzw. des Klassizismus (Rundbogenfenster mit breiter Rahmung und Säulchen). 1897 wurde der Bau zum Vorplatz hin um eine Bahnhofsgaststätte in gleicher Formensprache erweitert, weitere Ergänzungen folgten 1911, 1929 und schließlich 1953 um die noch heute bestehende Ladenzeile im Erdgeschoss.    

 

Insgesamt besitzt das Bahnhofsgebäude trotz der Veränderungen noch einen Großteil seiner Ausstattung, wie Stuck, Fachwerk-Innenwände und historische Geländer zu einem Lichthof mit Galerien, Stuckdecken und Dielenböden, dessen Erhaltung im besonderen Interesse des Denkmalschutzamtes liegt.   

 

Durch das Büro Gössler Kinz Kreienbaum Architekten wurde die Ausführungsplanung für die Sanierung erstellt. In der Ladenpassage im Erdgeschoss konnten die Gussstützen und Stuckdecken im Eingangsbereich freigelegt und die historischen Öffnungen teilweise rekonstruiert werden. Die Fassaden ringsum erhielten wieder ihre originalgetreuen Holzsprossenfenster.

Adresse: Erik-Blumenfeld-Platz 29, 29a Hamburg-Blankenese
Verkehrsanbindung: S1 Station Blankenese sowie diverse Busse

Homepage:  www.blankenese-bahnhofsplatz.de/Objekt.html