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Segelschiff RICKMER RICKMERS

Wer zuvor die Eintragungen unter dem Stichwort Chilehaus in der Kulturkarte gelesen hat weiß, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit ein regen Handel von Salpeter aus Chile manchen Reeder ein Vermögen gemacht hat (Reeder Sloman finanzierte daraus das Chilehaus). Eines der dafür eingesetzten Schiffe war der 1.980 BRT schwere Frachtsegler "Max" mit einer Länge von 97 m, einer Breite von 12,2 m und einem Tiefgang von 6 m. 1896 als Vollschiff mit Stahlrumpf gebaut (ein Vollschiff ist ein Großsegler mit drei vollständig rahgetakelten Masten), wurde es nach einem Kreuzmastbruch zur Bark "umgetakelt" (Dreimaster mit Gaffelsegel)). 1930 erhielt das Segelschiff zusätzlich zwei Diesel-Hilfsmotoren.

Erst 1983 kaufte der Verein "Windjammer für Hamburg e.V." das in Bremerhaven gebaute Schiff und ließ es nach Hamburg schleppen. Hier erhielt es seinen ursprünglichen, nach dem Enkel des Firmengründers benannten Namen "SS Rickmer Rickmers" zurück. Als Museumsschiff umgebaut, wurde es am Fiete-Schmidt-Anleger an den Landungsbrücken, nicht weit von der "Cap San Diego" - einem weiteren Museumsschiff, festgemacht. Das Museumsschiff kann seitdem täglich besichtigt werden. Zusätzlich laden ein Restaurant und zwei Clubräumen zu gastronomischen Köstlichkeiten ein; dieses Angebot wird gern auch für Familienfeierlichkeiten genutzt.
Adresse: Brücke 1, Fiete-Schmidt-Anleger
Bei den St. Pauli-Landungsbrücken
20359 Hamburg
Verkehrsanbindung: U3 Bahn Station Landungsbrücken,
S1+3 Bahnen Station Landungsbrücken

Homepage:  www.rickmer-rickmers.de
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