
Die Hamburger mussten schon genau hinschauen, besser gesagt ordentlich buddeln und mit schwerstem Gerät (Eimerbagger "Titan") arbeiten, um den riesigen Findling mit einem Gewicht von bis zu 220 Tonnen zu finden und zu bergen. Geologen des Mineralogischen Instituts der Universität Hamburg (siehe auch entsprechendes Stichwort in der Kulturkarte) halten ihn für den "ältesten Großfindling Deutschlands", nachzuweisen u.a. auch anhand der Schrammen, die er bei seiner Wanderung in einer fernen Eiszeit vor Jahrmillionen abbekommen hat. Dazu bestimmten sie ihn als "Grauen Smalandgranit". Am Elbufer, Höhe Himmelsleiter wiederum in Övelgönne liegt nun dieser Riesenbrocken aus dem Gebiet von Südschweden. Daher auch der Name: "Der Alte Schwede". Auf diesen Namen feierlich getauft wurde er im Sommer 2000 von der damaligen Hamburger Bürgermeisterin Krista Sager (GAL), die aufgrund ihrer dänischen Abstammung gleich Sympathie zu diesem skandinavischen Prachtstück entwickelt hatte und bereit war, zusammen mit dem schwedischen Generalkonsul Leif H. Sjöström und dem Pastor der schwedischen Gustaf-Adolf-Kirche, Ernst Arne Detert, den Taufakt mit Elbwasser vorzunehmen. Dort liegt er nun, durch eine Spezialversiegelung vor Graffiti-Besprühung geschützt als Zeitzeuge und Naturerbe. Anhand der Personen vor´m "Schweden" auf dem Foto kann man die unglaubliche Größe des Findlings ermessen.
| Adresse: | nördlicher Elbstrand und über Elbchaussee / Höhe Himmelsleiter zu erreichen |
| Verkehrsanbindung: | Bus 36 |