Künstlerinnen aus den Fachbereichen BILDENDE KUNST, ANGEWANDTE KUNST, LITERATUR sowie MUSIK werden durch die GEDOK-Hamburg im Kunstforum in St. Georg gefördert.
Die GEDOK - Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfreunde e.V. - wurde 1926 von Ida Dehmel in Hamburg gegründet, damals unter dem Namen "Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen".
Unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stärker" kommen monatlich Künstlerinnen aus dem Bundesgebiet und Österreich zusammen, um in wechselnden Ausstellungen, Lesungen, Konzerten, Vorträgen, aber auch Werkstattgesprächen und Diskussionsrunden sich gegenseitig kennen zu lernen, zu inspirieren und zu fördern, zumal trotz erreichter Gleichberechtigung Benachteiligungen von Künstlerinnen nicht selten sind.
Einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten des Kunstforums bieten die Messen im Frühjahr und zur Adventszeit. Dort zeigen in den Galerien des dreigeschossigen Atriums (2.- 4.Foto) u.a. Sybille Homann entleerte Glasflaschen im neuen Design oder Ulf Harten eine Vielzahl seiner filigranen Kunstwerke (6.Foto).
Welche Kunstwerke von Gästen ausgestellt werden, entscheidet eine Jury. Keine einfache Angelegenheit, den ein breites Spektrum an Feinarbeit in den Bereichen Mode, Goldschmiede, Kunst aus Bambus, Papier, Holz und / oder Leder sowie Seifen, Schreibgeräte oder Buchbindearbeiten machen die Auswahl schwer. Die Besucher*innen haben es deutlich besser. Sie genießen das vielfältige Angebot an den Messetagen und stärken sich in den ansprechenden Cafes des Hauses für Kunst und Handwerk.
Nachstehender Text sowie das 7.Foto durften dankenswerterweise von der Homepage downgeloadet werden:
Im Jubiläumsjahr 2026 der GEDOK setzen 70 Hamburger Künstlerinnen ein starkes Zeichen: Sie zeigen, wie Kunst wachsen kann, selbst wenn die Bedingungen rau sind. Ihre Werke erzählen von Verletzlichkeit und Hoffnung, von Brüchen, Übergängen und der unerschöpflichen Kreativität, mit der jede von ihnen auf ihre Gegenwart reagiert.
In einer Zeit, die von Unsicherheit, Wandel und Krisen geprägt ist, feiern sie die Kraft künstlerischer Resilienz.
„ ...da blüht uns was!“ lädt dazu ein, genauer hinzusehen – auf die zarten, rebellischen und widerstandsfähigen Momente der Kunst. Die GEDOK - seit 100 Jahren ein Netzwerk für kunstschaffende Frauen – macht mit dieser Ausstellung sichtbar, was entsteht, wenn viele individuelle Stimmen ein gemeinsames Feld zum Blühen bringen. Ein Raum voller Energie, Wandel und Aufbruch – in dem etwas wächst, das bleibt.
Die Ausstellung „...da blüht uns was!“ ist zu besuchen vom 24.01.-28.02.26.
