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Kirchenfeiertage im Frühjahr

- religiöse Orte -

Ostern - Pfingsten = Zeit für Besinnung

Passionszeit: Der Prophet Jesus sprach vom Reich Gottes und sagte: "Das Reich Gottes ist nahe, wo Menschen sich für Gott entscheiden. Bei euch fängt es an!" So beschreibt Jesus das vollendete Reich Gottes: Hungernde werden gesättigt, Traurige getröstet, Schuldigen wird vergeben. Die Mächtigen der damaligen Zeit wollten von diesem Reich nichts wissen. Sie nahmen Jesus gefangen und verurteilten ihn. Sie ließen ihn kreuzigen...!

Ein besonderer Tag ist dabei der Karfreitag, an dem Jesus gekreuzigt wurde. Ostern ist das wichtigste Fest im Kirchenjahr. Es beginnt in der Nacht vor dem Ostersonntag.

Das Licht, die Sonne oder das Feuer sind Zeichen für Ostern. Sie deuten die Auferweckung Jesu an. Er ist gestorben, aber Gott hat ihn zu neuem Leben erweckt. Daran denken die Christen, wenn sie Ostern feiern. Sie glauben: Das Reich Gottes hat begonnen. Eines Tages wird es von Gott vollendet werden.

Himmelfahrt: An diesem Tag, 40 Tage nach Ostern, denken wir Christen daran, dass wir Jesus nicht mehr sehen können, weil er bei Gott ist. Dennoch ist Jesus bei uns, wenn wir von ihm Geschichten erzählen und das tun, was er uns aufgetragen hat. Die Christen in der ganzen Welt warten darauf, daß Jesus wiederkommen und Gottes Reich vollenden wird.

Pfingsten: An diesem Tag, 50 Tage nach Ostern, erfolgt die Auferstehung von Jesus als Heiliger Geist. Fünfzig heißt im Griechischen "pentecoste"; davon leitet sich der Name "Pfingsten" ab. Pfingsten war die Geburtsstunde der christlichen Gemeinde, der Kirche. Das Pfingstfest hat seine Wurzeln im Judentum. In der jüdischen Religion wird am fünfzigsten Tag nach Passah das Fest Schawuot gefeiert – beides Veranstaltungen im ursprünglichen Zusammenhang mit Erntefesten.

Als Fest des Heiligen Geistes ist es auch ein Fest der Hoffnung und der Freude, der früher mit dem Schlachten des Pfingstochsen in der Dorfgemeinschaft gemeinsam gefeiert wurde. Auch die Tradition, die Häuser mit jungem Birkengrün zu schmücken, ist in vielen Städten und Orten in Deutschland leider unterentwickelt.

 

Klar denkende Menschen wissen um das Erste Konzil von Nicäa (heute Iznik), ein Ort in der Nähe von Istanbul / Türkei. Die hieß um 325 nach Christi noch Konstantinopel (davor Byzanz), denn der Herrscher war Konstantin I. Er berief ein Konzil in Nicäa ein und viele religiöse Würdenträger folgten der Einladung.

Erst dort wurde "beschlossen", dass Jesus nicht mehr nur Mensch und Prophet war - wie noch immer im muslimischen Glauben - sondern ab sofort Gottes Sohn!

Interessant zu wissen, dass das Osmanische Reich - heute die Türkei - auch mit den herbstlichen Feiertagen mit dem Christentum verbunden ist. So war ein Teilnehmer am Konzil der Bischof Nikolaus von Myra. Er verstarb am 6.Dezember - im christlichen Glauben der Nikolaustag. Die Stadt Myra (heute Demre, zuvor Kale) liegt an der südlichen Mittelmeerküste unweit von Antalya / Türkei. Dort befindet sich die ehemalige byzantinische St.-Nikolaus-Kirche mit dem Sarkophag des heilig gesprochenen St.Nikolaos.

 

 

 

Adresse: diverse

Homepage:  keine
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