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Foto zum Thema <%= Skulpturen an Deichtorhallen%>   
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Deichtorhalle zeigte Stephan Balkenhol

- Kunst im öffentlichen Raum -

Stephan Balkenhol ist der wohl bekannteste noch lebende deutsche Bildhauer. Er studierte von 1976 bis 1982 an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste. Internationale Anerkennung hat sich Balkenhol durch seine Holzskulpturen, Reliefs, Wandbilder und Zeichnungen erworben.

Hamburg hat eine Vielzahl von seinen Werken als Kunst im öffentlichen Raum etablieren können. Die Skulpturen Vier Männer auf Bojen - hier der Standort im Serrahn in Bergedorf - und die Giraffe mit Mann vor Hagenbecks Tierpark sind dafür markante Beispiele.
In der nördlichen Deichtorhalle waren vom 14.11.08 bis 01.02.09 etwa 100 seiner oft grob gearbeiteten und farbig bemalten Werke zu sehen . Davon sind ein Drittel neue, zwischen Herbst 2007 und Sommer 2008 entstandene Werke und zwei Drittel frühere Arbeiten, darunter berühmte Werke und Ensembles wie die „57 Pinguine“. Schön, still, bewegt, viel- und nichtssagend, wie der Künstler es sich wünschte und an der HfBK bei Ulrich Rückriem gelernt hatte.
 

Ulrich Rückriem´s über 4 m hoher,  2 m breiter und 70 cm tiefer Granitblock ist ein klassisches Beispiel für den Minimalismus der damaligen Zeit. Das Monument erhebt sich auf der dreieckigen Rasenfläche zwischen der Moorweidenstraße und der Edmund-Siemers-Allee in unmittelbarer Nachbarschaft zur Universität Hamburg. Es erinnert an die Deportation von 1941/42 von tausenden jüdischer Hamburger Frauen, Männer und Kinder in die Vernichtungs- und Todeslager.
 

Von Balkenhols Ausstellung werden die beiden Reliefs an den Giebelseiten der großen Deichtorhalle verbleiben, die er eigens für diese - seine bislang größte Einzelausstellung - geschaffen hatte.


Homepage:  keine