
Die Fabrik in Altona - heutiges Kommunikationszentrum einer ehemaligen, circa 150 Jahre alten Maschinenfabrik - gilt als das erste, bekannteste Kommunikationszentrum in Deutschland. Die besondere Architektur der Fabrik zeichnet sich durch einen hohen, kirchenschiffartigen Raum mit einer Holzträgerkonstruktion und durch die umlaufenden Galerien, die in den zwei Stockwerken einen Blick auf das Geschehen in der Halle ermöglichen, aus. Unter dem hohen Glasdach vereint die Fabrik die unterschiedlichsten Kulturformen: Kinder- und Jugendarbeit, Pädagogik und Politik, Lesungen und Diskussionen, Theater und Konzerte aller Art; gemäß dem Motto: "Kultur für alle".
Mit 300 Veranstaltungen pro Jahr mit bis zu 1200 Besuchern ist das Spektrum der Aktivitäten breit gefächert: Tagsüber ist die Fabrik Treffpunkt für Kinder und Jugendliche aus Altona, die neben Hilfe und Rat bei Problemen Anregungen für Freizeitaktivitäten bekommen (Basteln, Backen, Sport und Spiele, etc.). Zum abendlichen Veranstaltungsprogramm mit Musik, Theater, Lesungen, Diskussionen, Ausstellungen, u.a. finden sich Besucher aus ganz Hamburg und Umgebung ein.
Schon eine große Anzahl berühmter Künstler und Interpreten waren in der Fabrik zu Gast; ebenso viele Politiker aller großen Parteien, Schriftsteller und auch das Schauspielhaus und die Staatsoper nutzen die Fabrik zu Inszenierungen, Gastspielen und Diskussionsforen. Bekannt ist die Fabrik auch für das seit 22 Jahren alljährlich stattfindende Jazz-Festival, das inzwischen als eines der profiliertesten Treffen von Musikern des neuen sowie des traditionellen Jazz in Europa gilt.
| Adresse: | 22765, Barnerstrasse 36 (U/S-Bahn: Bahnhof Altona) |
| Telefon: | (040) 39 10 70 |