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Seenotrettungskreuzer HAMBURG

- Maritimes -

Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger (DGzRS) taufte ihren neuen Seenotrettungskreuzer am 28.07.20 auf den Namen HAMBURG ein neues Rettungsboot. Während der Bauphase auf der Fassmer-Werft in Bardenfleth an der Weser trug es den Namen Seenotrettungskreuzer SK 40, dazu die SAR-Zeichen (Search-and-Rescue). Es ist das vierte Schiff der völlig neu konstruierten 28-Meter-Klasse, die nach und nach die bewährte 27,5-Meter-Klasse ersetzt. Mit mehr als 27 Knoten (gut 50km/h) Fahrt macht er wie  die Schwesterschiffe Dank seiner zwei Motoren mit zusammen fast 4.000PS schon bei seinen Probefahrten Eindruck. Ebenso dier Feuerlöschanlage sowie die Zugkraft, die für Schleppleistung mit 14 Tonnen Prüflast getestet wurde. Der Rumpf besteht aus einem Netzspantengerüst aus Aluminium. Diese zusammengeschweißte kentersichere und selbstaufrichtende Konstruktion incl. der "Bootshaut" sind aus Aluminium und damit leicht und wasserdicht - selbst bei einer unwetterbedingten "Rolle" auf hoher See.

Und der Kreuzer Hamburg  löste 2020 die ALFRIED KRUPP auf der Station Borkum nach 32 Einsatzjahren ab. Bis dahin hatte die Fangemeinde auch für das Tochterboot einen Namen gefunden. Die Auswahl sollte unter Hamburgs Stadtteilen gefunden werden; Bergstedt und Finkenwerder waren mit unter den 10 Spitzenreitern. Doch es wurde ST. PAULI.

 

Zum 150-jährigen Bestehen hatte die DGzRS Ende Mai 2015 den Schiffstyp aufgelegt. So sind bereits im Einsatz:

  • ERNST MEIER-HEDDE vor Amrum (2015)
  • BERLIN vor Laboe (2017)
  • ANNELIESE KRAMER vor Cuxhaven (2017)

Der jüngste Neubau HAMBURG soll die langjährige Verbundenheit der Hamburger mit den Seenotrettern widerspiegeln, verbunden mit einer Spendenaktion „Spendemanöver: HAMBURG wird Seenotretter!

 

 

Ein weiteres Patenschiff der Freien und Hansestadt Hamburg ist die Fregatte "Hamburg". Gebaut wurde sie 2004 von der Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH (HDW) in Kiel; ihre Maße betragen: Länge 143m / Breite 17,4m / Tiefgang 6m - Geschwindigkeit: 29 Knoten - Verdrängung: 5.600t. Sie gehört wie auch die BERLIN  A1411 (1.Foto) zu der Sachsen-Klasse und damit zum 2. Fregattengeschwader der Deutschen Marine. Sie schützt die Marineverbände auch ausländischer Streitkräfte vor Flugzeugen und anderen Flugobjekten.

Die Ehrung des Bundeswehrschiffs mit 255 Besatzungsmitgliedern durch die Fahnenbandverleihung wurde am 15.09.12 von Carola Veit, der Präsidentin der Hamburger Bürgerschaft, an der Überseebrücke an Bord der Fregatte feierlich vorgenommen. Diese Zeremonie erfolgt international in vielen Armeen als besondere Ehrung -  in Deutschland der höchsten Ehrung, die einem Militärverband bzw. einem einzelnem Schiff erwiesen werden kann. Sieist das sichtbare Zeichen der Verbundenheit der Stadt Hamburg mit der Fregatte Hamburg.

 

Die maritime Verbundenheit mit Hamburg trug von 1964  - 1994 der Zerstörer Hamburg.

 

Doch auch das Segelschulschiff Gorch Fock verband seit 1958 eine Patenschaft mit Hamburg. Denn die Dreimastbark lief am 23.08.1958 bei Blohm & Voss vom Stapel. Ebenso verbunden war die Bark Gorch Fock mit der Rückseite des alten 10 DM - Geldscheins. Dort war sie als Stich längsseits dargestellt worden. Der Name bezieht sich den Schriftsteller Johann Wilhelm Kinau (1880-1916), geboren in Finkenwerder; Gorch Fock war sein Pseudonym. Bekannt ist sein Roman Seefahrt ist not.

Adresse: Nordseeinsel Bochum sowie die sieben Weltmeere

Homepage:  www.seenotretter.de