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Römischer Garten

- Parkanlage -

Die inzwischen öffentliche Parkanlage liegt am Kösterberg und hatte eine wechselte Eigentümer-Geschichte. So waren private Vorbesitzer u.a  ab 1852 Julius Schröder, ab 1856 Johann Carl Semper - ein Bruder des Architekten Gottfried Semper -  und ab 1879 verschiedene Mitglieder der Familie Warburg. Sie verschenkte 1951 die Gartenanlage - inzwischen vergrößert und mit einem Rosengarten und einem den Hang abfedernden Mauerwerk versehen, an die Stadt Hamburg.

Einer der ersten Vorbesitzer war der Auktionator Jürgen Köster (1748-1805), der bereits 1794 das Grundstück erwarb. Erste und noch heute prägende Gartenstrukturen wurden bereits 1890 begonnen. Im Gegensatz zu den sonst in Hamburg bekannten Gärten im „Englischen Stil“ wurde hier der Jugendstil bevorzugt. So ließ der Hamburger Kaufmann und Holstenbrauerei-Gründer Anton Julius Richter eine, nach Fertigstellung sorgsam geschnittene Girlandenhecke aus Scheinzypressen und Zedern im Umfeld einer Terrassenlandschaft anpflanzen. Diese wird in den Sommermonaten bis heute als Freilichtbühne genutzt.
Zugänglich ist die Parkanlage vom Norden her durch den Wald oder von Süden über die am Falkensteiner Ufer beginnenden Treppe. Der Aufstieg ist aufgrund der Steigung eine Herausforderung und wird durch den phantastischen Elbblick belohnt. Vor Ort befinden sich außer der mächtigen Hecke auch Bänke und mittig ein Wasserbecken. Wer genauer hinsieht, findet auf einem der Steine einen Hinweis auf einen der Vorbesitzer.
 

Adresse: Falkensteiner Ufer in Hamburg-Blankenese
Verkehrsanbindung: Kleinbus des PVG (Linie 48) Station Waseberg

Homepage:  www.gartenhistorie.de/v1_09/gartenhistorie/warburg-park/
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