

Die Stiftung Hamburger Kunstsammlungen (SHK) besteht seit dem 30.05.1956 als gemeinnützige Institution namhafter kunstinteressierter Bürger*innen, der Hamburger Wirtschaft sowie der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie ist damit die älteste Public Private Partnership in Deutschland.
Die jährlich von den Förderer*innen eingeworbenen Spenden sollen durch Zuschüsse des Senats möglichst verdoppelt werden. Die Mittel dienen dem Ankauf von Kunstwerken für die beiden großen Museen der Stadt, die HAMBURGER KUNSTHALLE und das MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE. Und seit 2023 auch dem Völkerkundemuseum = neudeutsch seit 2018: MARKK.
Den Museen werden die inzwischen auf rund 500 Objekte angewachsene Kunstsammlung als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Denn das war eine der Grundvoraussetzungen, die Gründungspersonen und Kuratoriumsmitglieder wie Elsa Essberger verw. Wolff (ab 1961), Hermann Reemtsma (ab 1958) Kurt A. Körber (ab 1961), Axel Springer, Erik Blumenfeld (1915-1997 / Vizepräses der Handelskammer Hamburg), Dr.Wilhelm Imhoff (1910-1989 / Mitglied der Synode der Nordelbischen ev.-lt. Kirche), Emil Puhl (1889-1962 / Vizepräsident der Deutschen Reichsbank), Herbert Samuel (1901-1982 / Bürgerschaftsabgeordneter und Vorstandsvorsitzender der Alsterdorfer Anstalten mit dem Beinamen „Anwalt der Menschlichkeit“), Gustav-Adolf Schmeding sowie Hamburgs Kultursenator Biermann-Ratjen vorgaben.
2026 sind es nun 70 Jahre her, dass die Weitsicht der damaligen Gründungspersonen die Museen nicht nur finanziell unterstützten, sondern auch mit der gemischt privat-staatlichen Struktur sowie der privaten kunstbezogenen Kompetenz bis heute der Entwicklung der genannten Museen Nachhaltigkeit und Struktur verleihen; und das über das Heute hinaus!