

In Kooperation mit dem Kunsthaus Hamburg und der Kulturbehörde entsteht die ReferenzBibliothek, ein Projekt des para-education e.V.. Dort werden Materialien gesammelt und Sammlungen durch Recherchen, Interviews bis hin zu Schenkungen erweitert. Gefragt sind vorrangig Bücher, Plakate und Fotos ab 1981. Dies alles nimmt Bezug auf Fragen wie: Wer entscheidet über Kunst im öffentlichen Raum? Wer hat im öffentlichen Raum Kunst gemacht und wieso? Wie verändert sich Kunst im öffentlichen Raum?
Dazu führt das newsletter über hamburg.de am 14.11.aus:
Die ReferenzBibliothek zu Kunst im öffentlichen Raum Hamburg macht sichtbar, was uns täglich umgibt. Sie erzählt die Geschichten und Hintergründe der zahlreichen Kunstwerke, Denkmale und künstlerischen Projekte im öffentlichen Stadtraum und entwickelt dazu ein inklusives, barrierearmes, digitales Vermittlungstool.
Am 16.11.25 waren Interessierten zum Launch des Projekts ins Kunsthaus Hamburg eingeladen. Besucher*innen können eine Auswahl der digital und inklusiv aufbereiteten Referenzen erkunden – von Publikationen über Fotos bis zu Videos – und so in das vielstimmige Geflecht der Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) eintauchen.
Die Vorträge waren - teilweise in englischer Sprache - gewöhnungsbedürftig. Denn einer sollte ein "anti-Vortrag" sein über bestehende Vorstellungen von KiöR. Andere brachten langschweifige Beiträge aus Leipzig und Kassel. Wesentliche Hamburger Bezüge - noch dazu über aktuelle Ereignisse (z.B. Diebstahl von Objekten oder Verluste in Schulen wegen mangelhafter Pflege oder Bewahrung bei Umbaumaßnahmen) waren nicht vorgesehen. Ob damit den Bürgern die Vielfalt der KiöR bis hin zum Verlust nahegebracht werden kann, wird bezweifelt.
Neu vor Ort war der Hinweis, dass sich das Team nur mit der KiöR für die Zeit 1981 - 2000 auseinandersetzen wird. Neue Generationen haben eben andere Ansätze. Es wär sinnvoll, diese auch in der Einladung zu erwähnen.