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08.04.2016

Reeperbahn Festival - ECHO Edition in Berlin

Im Vorfeld der heutigen Verleihung des Musikpreises ECHO luden die Hamburger Kulturbehörde, die Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund und das Reeperbahn Festival bereits zum fünften Mal zur „Reeperbahn Festival – Echo Edition" in die Hamburger Landesvertretung in Berlin. Rund 100 geladene Vertreter aus Musikwirtschaft, Politik, Verwaltung und Medien besuchten das Netzwerktreffen in Berlin-Mitte. Nach Grußworten von Hamburgs Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler und Dr. Andreas Görgen vom Auswärtigen Amt ging es in einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion um die Stellung der Musikbranche innerhalb der Kreativwirtschaft sowie um Perspektiven insbesondere in Bezug auf Fragen der Förderpolitik.

  • Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Unsere ‚Reeperbahn Festival – ECHO Edition‘ findet nun bereits im fünften Jahr in Folge am Tag der ECHO Verleihung hier in Berlin statt. Damit können wir schon von einer gewissen Tradition sprechen. Die Veranstaltung ist aber vor allem ein Vorgriff auf das Reeperbahn Festival im September, das auch nach über zehn Jahren immer noch mehr für Innovation als für Tradition steht. Es ist unbestritten die zentrale Branchenveranstaltung der Musikwirtschaft in Deutschland. Seine hohe internationale Bedeutung wird durch die in diesem Jahr erstmals stattfindende ‚New York Edition‘ des Reeperbahn Festivals weiter bekräftigt.“

 

  • Alexander Schulz,  Geschäftsführer Reeperbahn Festival: „Nachdem im letzten Jahr an dieser Stelle die inzwischen vorliegende umfassende Studie zur Musikwirtschaft in Deutschland angekündigt und diskutiert wurde, ist heute erneut ein Beitrag zum Diskurs relevanter Themen für die deutsche Musikwirtschaft geleistet worden. Das Reeperbahn Festival  transportiert derartige Aktivitäten gerne mit. Wir verstehen uns als Kooperationspartner aller Teilmärkte der Musikwirtschaft in Deutschland, wann immer es Bedarf gibt, die Interessen der Branche nach außen zu vertreten und fortzuentwickeln.“

In der Podiumsdiskussion ging es um den Platz der Musikwirtschaft zwischen anderen Kreativbranchen wie zum Beispiel der Filmbranche, der Games-Wirtschaft und dem Buchmarkt und was die Musikbranche hinsichtlich möglicher Förderansätze von anderen Kreativbranchen lernen kann.

An dem Meinungsaustausch nahmen teil:

  • Dr. Carsten Brosda, Staatsrat für Kultur, Medien und Digitales in Hamburg,
  • Prof. Dieter Gorny, der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Musikindustrie sowie Beauftragte für Kreative und Digitale Ökonomie beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie,
  • Maria Köpf, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, MdB
  • Rüdiger Kruse, Berichterstatter für Kultur und Medien im Haushaltsausschuss des Bundestages,
  • Prof. Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Veranstaltungswirtschaft e.V.
  • Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware e.V.

Quelle: Pressestelle der Kulturbehörde


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