

Der Steuerzahlerbund kritisierte in seinem Schwarzbuch 2025 den beabsichtigten Neubau des Deutschen Hafenmuseums auf dem Kleinen Grasbrook. Denn obwohl in den 50er-Schuppen bereits das Hafenmuseum seit Jahren etabliert ist, wird ein neues Gebäude mit ursprünglich ermittelten Realisierungskosten in Höhe von rund 185.000.000€ geplant. Doch der Bundesrechnungshof schätzt für die Realisierung des Baus Kosten von bis zu 500 Mio. Euro. Bis heute sollen allein die Personalkosten für die Planung fast eine Mio. Euro betragen.
Hier sollte umgedacht und der bestehende Standort sinnvoll erweitert und hergerichtet werden. Zumal für den Neubau bisher noch kein Architekturwettbewerb ausgeschrieben wurde, noch ein Bauzeitplan bestehen soll. Fraglich ist, ob die Kulturbehörde und der neu eingesetzte Gründungsdirektor (obwohl es bereits eine Direktorin für das Hafenmuseum gab) das erkennen und umsetzen können ?!