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10.06.2026

Neu wie alt

Am 09.06.26 stellte der Hamburger Senat den Entwurf für das neue Brückenbauwerk über den Köhlbrand im Rathaus vor. Der Neubau wird den bestehenden maroden Altbau sehr ähnlich sehen und die charakteristische Bestandsform mit zwei Pylonen und Schrägseilen aufweisen. Doch eine wesentliche Änderung ist eindeutig: der Brücken-Scheitelpunkt liegt mit 73,5m Höhe über normal Null Wasserstand 20m höher als der bisherige. Damit soll sichergestellt werden, dass auch weitaus größere Containerschiffe die Brücke passieren und den dahinterliegenden Container-Terminal in Altenwerder erreichen können. Dazu werden die Zufahrtsrampen auf der Ost- und Westseite 500m länger und damit eine Gesamtlänge von 5km erlangen. Die Baukosten werden derzeit mit über 5 Milliarden Euro beziffert. Davon will der Bund die Hälfte übernehmen.

Dieses Ergebnis hätte schon längst vorliegen können, wären die Verantwortlichen der federführenden Hamburg Port Authority frühzeitiger von ihrer bevorzugten Tunnel-Lösung abgegangen. Der Senat geht nun davon aus, dass die Verkehrsfreigabe für die noch zu bauende neuen Köhlbrandbrücke für Ende der 2030er-Jahre umgesetzt werden kann.

Eine Ausstellung in der Rathausdiele zeigte eine Visualisierungen des Siegerentwurfs und weiterer eingereichter Konzepte. Sie macht deutlich, dass hier zwei Hauptverkehrsströme sich queren und vollfunktionsfähig ihre Verkehrslast aufnehmen können. Zum einen Schiffsgrößen mit Kapazitäten von bis zu 24.500TEU auf der Bundeswasserstraße Elbe und zum anderen die Nutzung als Straßenverbindung von der Bundesautobahn A7 mit der Abfahrt Waltershof rüber nach Steinwerder mit den anliegenden Hafenbetrieben.

Quellen: diverse Medienberichte


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