

Künstliche Intelligenz entwickelt sich, selbst in Europa! So wurde mit dem Artificial Intelligence Act erstmals verbindliche Regeln für die Künstliche Intelligenz definiert. Doch wie sind die lokalen Auswirkungen auf diese globale Entwicklung? Ab Sommer 2026 müssen KI-Anbieter offenlegen, mit welchen geschützten Inhalten sie Modelle trainieren. Auch sollen Rechte von Urheber*innen durch Opt-Out-Verfahren besser geschützt und müssen realistisch wirkende KI-Bilder und -Videos gekennzeichnet werden.
Hamburg will diesen europäisch-eigenständigen Weg der Innovation und Digitalisierung nicht nur begleiten, sondern auch fördern und beschleunigen. Denn das Tempo-Gefälle zwischen Silicon Valley / USA + AI Act / made by Brüsseler Bürokratie ist gewaltig!
Um dem etwas entgegensetzen zu können, sollte das Feld nicht den EU-Parlamentariern überlassen bleiben, sondern muss die europäische Dezentralität gestärkt werden. In Hamburg texteten darüber Anfang Mai 2026 Dr. Carsten Brosda (Senator für Kultur und Medien) und Larissa Pohl (Agenturchefin und Präsidentin des Verbands der führenden Werbe- und Kommunikationsagenturen) öffentlich. Dafür nutzen sie die Gegebenheiten der Hamburg Kreativ Gesellschaft.
Spannend und treffsicher dazu das übernommene Statement des Mediensenators: er beschreibt die Weiterentwicklung von KI als einmalige Mischung aus „kapitalistischer Landnahme, intellektueller Enteignung und kultureller Kolonisierung“. Sie stelle Gesellschaft und Politik vor „fundamentale Machtfragen“. Denn bislang werfen Anbieter wie OpenAI, Google und Microsoft ihre Anwendungen auf den Markt und die Gesellschaft muss sehen, wie sie damit umgeht. Die Verantwortung wird ausgelagert.
Alles nachzulesen unter Leitplanken für KI – wohin steuert Hamburg? | Hamburg Kreativ Gesellschaft.