

Die Schlacht an den Thermopylen in Griechenland, die von dem antiken Geschichtsschreiber Herodot überliefert wurde, ist seit dem 21.10.25 zurück im großen Saal des Philosophenturms der Uni Hamburg (siehe 5.Foto der Hauptseite). Das gewaltige Triptychon ( dreiteiliges Gemälde von 1954) ist ein 2,25m x 8m langes Werk auf Leinwand in drei Szenen aus der griechischen Erzählung, angefertigt von dem bedeutende österreichischer Maler, Grafiker und Schriftsteller Oskar Kokoschka (1886-1980) . Es hing seit Mai 1963 dort - erworben von der Körber-Stiftung für die Uni - und mahnt uns, die enge Verbindung von Kunst, Wissenschaft und gesellschaftlicher Verantwortung nicht zu vernachlässigen.
Die drei Bilder erhielten in der Restaurierungswerkstatt des Denkmalschutzamtes an den Verglasungen auf der Vorderseite und an den Rückwänden eine wasserdichte Abdichtung durch zusätzliche Dichtbänder. Zudem wurden die Bilderrahmen durch zusätzliche Leisten verstärkt, um ausreichend Platz für Kunststoffplatten aus Silica-Gel zu schaffen, die zukünftig die jahreszeitlich bedingten klimatischen Schwankungen der Luftfeuchte in den dann abgedichteten Rahmen ausgleichen sollen. So soll das Gemälde mit dem vollständigen Titel „Thermopylae oder Der Kampf um die Errettung des Abendlandes“ vor Brand und vor Wassereinfluss ausreichend gesichert sein.