

Bereits im November 2015 hatte die Hamburger Bürgerschaft ein Referendum angesetzt für die Bewerbung Hamburgs für die Ausrichtung der olympischen Sommerspiele 2024. Das ging voll in die Hose, denn die damit verbundene direkte demokratische Volksabstimmung erreichte eine knappe Mehrheit von 51,6% gegen Olympia bei einer sehr hohen Stimmbeteiligung von 50,2%.
Die Jahre gingen ins Land und dann … hatte wohl der Sportsenator eine Eingebung: Hamburg sollte sich erneut für die Olympischen und Paralympischen Spiele für die Jahre 2036, 2040 + 2044 bewerben; doch dieses Mal wird alles besser! Als Folge wurde in allen Medien intensiv geworben und die Stadt vollgestellt mit Wahlplakaten und positiven Äußerungen für ein ja. Laut der NDR-Sendung vom 30.05.26 sollen die Kosten für die Bewerbungskampagne 18 Mio. Euro betragen haben.
Doch auch am 31.05.26 stimmten 54,9% der Hamburger*innen gegen eine Kandidatur. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,5% von rund 1,3 Mio. Menschen ab 16 Jahren, die für Hamburg stimmberechtigt waren.