

Die ersten Bilder von der Neuen Oper auf dem Baakenhöft in der HafenCity sehen stark aus! Der Siegerentwurf sieht eine weithin sichtbare und außen vollständig umrundbare Architektur vor, die durch begehbare, begrünte Terrassen und frei zugängliche Dachflächen neue Blicke auf Hafen, Stadt und Elbe eröffnet. Sie stammen von den dänischen Architekten Bjarke Ingels Group (BIG), die am 13.11.25 den Wettbewerb für den Neubau der Hamburgischen Staatsoper gewonnen hatte.
Eine Jury aus Vertreter*innen der Stadt (mit Bürgermeister, Kultursenator, Oberbaudirektor, Staatsoperintendant), der Kühne-Stiftung (ohne dem Finanzier, dem Ehepaar Kühne) und externen Fachleuten entschied sich einstimmig für ein Opernhaus mit einer rundum begehbaren, begrünten Dachlandschaft. Auch gezeigte Fotos vom Innenleben beeindruckten und führen die geschwungenen Linien vom Außenbereich incl. öffentlichem Park fort.
Nun geht es bei dem Entwurf an die Feinarbeit, die innerhalb der kommenden zwei Jahre gemeinsam von Stiftung, Stadt und Oper ausgearbeitet werden. Voraussichtlich 2028 will die Kühne-Stiftung nach Vorlage einer Kostenschätzung über die Realisierung entscheiden.
Hinsichtlich der standortspezifischen Mehrkosten wie Gründung und Flutschutz beteiligt sich Hamburg mit 147,5 Mio. Euro. Die Entwürfe aller Wettbewerbsteilnehmer waren vom 14. - 30.11.25 im Kesselhaus in der HafenCity ausgestellt. Nach Fertigstellung soll das Gebäude in das Eigentum der Stadt übergehen.