

Das Millerntor-Stadion des FC St. Pauli beleuchtet auch nachts sein Umfeld und ist im Stadtteil weithin sichtbar. Das sind spezielle LED-Leuchten (3.Foto), die den Rasen mit intensivem Licht versorgen und Sonnenlicht simuliert. Damit wird der Rasenwachstum während der dunklen Wintermonaten gefördert und eine konstant gute Bespielbarkeit entsprechend den Anforderungen der 1.Bundesliga gewährleistet. Denn im Winter wächst Stadionrasen kaum; dafür wären mindestens 4 bis 5 Sommer-Sonnenstunden pro Tag nötig. Auch die Bodentemperatur ist zu berücksichtigen.So soll nennenswerter Wachstum erst ab +8° Celsius feststellbar sein. Aus dem Biologieunterricht erinnern wir dazu den Begriff Photosynthese.
Der von außen wahrnehmbare sich verändernde Lichtkegel ergibt sich daraus, dass die Lampenanlage täglich ihren Standort wechselt, um das gesamte Grün zu erreichen. Es sind aus Kostengründen nicht flächendeckend Lampen beschafft worden, um das Spielfeld zusammenhängend bestrahlen zu können.
Alternativ könnte in der Winterpause der Rasen ausgetauscht werden. Das ist ebenfalls aus Kostengründen nicht die bessere Lösung. Zumal der derzeit genutzte Hybridrasen - bestehend aus einer Mischung aus Naturrasen und Kunstfasern aus Maisstärke - langlebiger und besser einsetzbar sein soll.
Ab Januar 2026 werden die LED-Lampen dann wieder abgebaut und die Flutlichtmasten angeschaltet für das nächste Bundesliga Spiel der 1.Liga!